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Immobilienkauf: Hüten Sie sich vor diesen 10 Finanzierungsfallen

Lesezeit: < 1 Minute Der Immobilien-Boom in Deutschland hält an, zumal die Zinsen weiterhin sehr niedrig sind. Investitionen in „Betongold“ sollten aber gut überlegt und noch besser durchgerechnet worden sein. Hier zeige ich Ihnen die 10 häufigsten Fehler im Kurzüberblick, damit Sie vor Finanzierungsfallen geschützt sind.

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Immobilienkauf: Hüten Sie sich vor diesen 10 Finanzierungsfallen

Immobilienkauf: Hüten Sie sich vor diesen 10 Finanzierungsfallen

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  1. Zu wenig Eigenkapital

Jeder geliehene Euro verteuert die Finanzierung. Als solides Finanzierungsfundament hat es sich bewährt, wenn mindestens ein Viertel, besser noch ein Drittel der Gesamtkosten aus Eigenmitteln besteht.

  1. Ungenauer Kreditbedarf

Unterschätzt man seinen Kreditbedarf, wird eine teure Nachfinanzierung nötig. Ist der Kreditbedarf dagegen zu hoch angesetzt, verlangen Banken eine Nichtabnahmeentschädigung auf die nicht ausgezahlte Kreditsumme. Kalkulieren Sie deshalb so genau wie möglich.

  1. Zinsen verwechselt

Ein klassischer Fallstrick – nur der Effektivzins inklusive aller anfallenden Extrakosten ist aussagekräftig, wenn man Finanzierungsangebote vergleicht.

  1. Extrakosten nicht erkannt

Nicht alle Finanzierungsberater legen sämtliche Extrakosten offen. Dazu zählen etwa Kontoführungs- und Darlehensgebühren oder die von manchen Banken verlangten Schätzkosten. Erhebliche Unterschiede kann es auch bei den Bereitstellungszinsen geben.

  1. Eigenleistung überschätzt

Viele Immobilienerwerber überschätzen nicht nur ihre Fähigkeiten und die tatsächlich verfügbare Zeit, sondern auch die Einsparmöglichkeiten.

  1. Zu hohe Monatsbelastung

Für Zins und Tilgung sollten nicht mehr als 40% des monatlichen Nettoeinkommens aufgewendet werden.

  1. Zu niedrige Tilgung

Durch den Zinseszinseffekt macht es einen gravierenden Unterschied, ob die Anfangstilgung eines Annuitätendarlehens 1% (fast immer zu niedrig) oder aber 3% beträgt. Denn je kürzer die Laufzeit eines Kredits, desto niedriger die Gesamtkosten der Finanzierung.

  1. Nebenkosten vergessen

Die Kosten für Notar und Grundbucheintrag machen rund 1,5% des Kaufpreises aus. Die Grunderwerbsteuer beträgt vielerorts mittlerweile 6,5% und die Maklergebühren können noch darüber hinaus erheblich zu Buche schlagen.

  1. Laufende Betriebskosten unterschätzt

Nicht alle laufenden Kosten können auf den Mieter umgelegt werden. Eigentümer haben rund 20% höhere monatliche Kosten als Mieter. Für Reparaturen sind zudem angemessene Rücklagen in jeder Eigentümergemeinschaft zu bilden (§ 21 Abs. 5 Nr. 4 WEG).

  1. Zu geringe Reserven

Für unvorhergesehene Ausgaben sollte eine Reserve in Höhe von 3 bis 6 Monatsgehältern vorhanden sein.

Bildnachweis: DragonImages / stock.adobe.com

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