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Ihr persönlicher Akquise-Dreisatz

Lesezeit: 2 Minuten 1. Sagen Sie´s! 2. Fragen Sie! 3. Wagen Sie´s! Diese drei Grundsätze können Ihren persönlichen Akquise-Dreisatz bilden. Wie Sie das genau umsetzen, lesen Sie in diesem Artikel.

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Ihr persönlicher Akquise-Dreisatz

Ihr persönlicher Akquise-Dreisatz

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Viele exzellente Spezialisten tun sich eher schwer, neue Kunden und neue Aufträge zu akquirieren. Dabei kann das ganz einfach gehen: Mithilfe Ihres Arbeitsblattes „Dreisatz“ schaffen Sie sich Ihren ganz persönlichen Chancen-Fundus. Und den arbeiten Sie dann ab, wenn sich Gelegenheit dafür ergibt – besser: Sie die Chance entdecken, die Idee umzusetzen. Wie das geht, zeigt folgendes Beispiel, gedacht für einen freien Unternehmensberater.

Akquise-Beispiel für einen Unternehmensberater

Holger N. war über mehrere Monate in einem Projekt aktiv – doch das geht in Kürze zu Ende. Erst jetzt wird ihm bewusst, es fehlt an Anschluss-Aufträgen. Er ist unsicher, das in Gesprächen zu erwähnen: Wirkt das negativ, weil ihn anscheinend niemand will? Beim Treffen mit einem Schulkameraden springt er doch über seinen Schatten und spricht seine Sorgen an: „Ich weiß gar nicht, wie es in vier Monaten weitergehen soll…“

Darauf sein alter Schulkamerad: „Hmm, du hast doch eine Menge Kontakte, hast du mir erzählt: Ehemalige Kunden, das Marketing-Netzwerk, die aktuelle Firma, für die du das Projekt machst. Wissen die denn, dass du bald wieder verfügbar sein wirst?“ Das macht Holger N. nachdenklich – und schon am nächsten Tag setzt er diesen Gedanken um.

Beim Kaffee in einer kurzen Pause trifft er auf den Leiter einer anderen Abteilung der Firma: „Tja, unser Projekt endet in einem guten Vierteljahr. Eigentlich schade, ich war immer gerne hier…“ „Ach ja – sind Sie denn danach schon woanders unter Vertrag? Ich habe von einem Kollegen gehört…“ Schau an, drei Tage später war ein neues Projekt unter Dach und Fach. Von da an geht N. konsequent vor und fragt: „Für wen sonst bei Ihnen im Haus stünde ein Projekt an?“.

Und schon hat er den Dreisatz umsetzt:

  1. Sagen Sie´s!
    Beispiel: „Ich bin wirklich voll im Projekt – doch ein Auftrag mehr könnte kaum schaden“, wie das ein Berater-Kollege mal scherzhaft formulierte.
  2. Fragen Sie nach Empfehlungen.
  3. Nutzen Sie jede Gelegenheit, die sich bietet.
    Und sollten Sie mal ablehnen müssen, umso besser: „Ich habe dich bisher gar nicht im Marketing verortet – jetzt habe ich dich erstmals als Marketing-Mensch wahrgenommen!“ sagte mir kürzlich eine Kollegin aus der Verbandsarbeit. Denn Seminare und Workshops für Telefon-Marketing durchführen ist eins – alle Facetten von Marketing in diversen Formaten ausführen zu können, weit mehr. Entstanden war die Situation im Rahmen eines Verbands-Meetings, bei dem es auch darum ging, mehr Mitglieder zu gewinnen.

Fazit: Nutzen Sie die Chance für Selbstmarketing jederzeit!

Bildnachweis: Karin & Uwe Annas / stock.adobe.com

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