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Ihr öffentlicher Auftritt: Authentizität

Lesezeit: 2 Minuten Jeder öffentliche Auftritt, jede Art von Kommunikation steht und fällt mit der Glaubwürdigkeit des Vortragenden. Erfahren Sie hier, warum Sie sich unter keinen Umständen zu sehr verstellen dürfen wenn Sie erfolgreich sein wollen.

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Ihr öffentlicher Auftritt: Authentizität

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Ihr Öffentlicher Auftritt: Authentizität
Im Hinblick auf einen gelungenen öffentlichen Auftritt haben wir von der Kleidung, über Gestik und Mimik, bis hin zur Sprache über so viele Dinge geredet, die Ihre Performance verbessern können, dass es an dieser Stelle unerlässlich ist über eine Sache zu reden, die bei aller Vorbereitung und bei allem Wissen um die richtigen Tricks und Kniffe unter gar keinen Umständen vernachlässigt werden darf: Authentizität!

Warum ist Authentizität so wichtig?
Der beste Anzug nützt nichts, wenn Sie sich darin fremd fühlen und man Ihnen das anmerkt. Die besten rhetorischen Tricks nützen nichts, wenn Sie dabei Ihren Sprachduktus verlieren und sich in der Sprache nicht mehr wieder finden.

Alles, was Sie sagen und tun wird Ihnen nur abgenommen, wenn es echt wirkt. Und echt wirkt in der Regel nur, was auch echt ist. Das gilt insbesondere für einen Auftritt in einer öffentlichen Umgebung.

Was sind klassische Beispiele für mangelnde Authentizität?
Wir haben in den Fernsehsendungen, die wir produzieren immer wieder Gäste, deren Kleidung nur bedingt fernsehtauglich ist. Sei es, aus Gründen des Werbeverbots, sei es aus kameratechnischen Gründen oder auch schlicht aus modischen Gesichtspunkten. In dem Moment, in dem die Gäste die Kleidung wechseln müssen und nichts eigenes haben, also auf unseren Fundus angewiesen sind, gehen wir immer das Risiko eines schwächeren Auftritts ein.

Der Gast hat sich im Normalfall Gedanken über sein Outfit gemacht oder schlicht und ergreifend etwas übergestreift, in dem er oder sie sich besonders wohl fühlt. Wird diese Situation verändert fühlt er sich nicht mehr authentisch und strahlt das auch nach außen hin aus.

Zudem gibt es immer wieder Menschen, die, sobald sie vor einem größeren Zuhörerkreis sprechen, anfangen anders zu reden als im Normalfall. Ich habe oft Menschen beobachtet, die ohne Kamera in einfachen, klar verständlichen Sätzen geredet haben. Dabei waren sie schlagfertig und witzig. Sobald sie aber vor der Kamera waren, glaubten sie, sich dem Publikum besonders intellektuell präsentieren zu müssen. Nicht selten geht dieser Schuss nach hinten los. Die wunderbare Klarheit und der Witz der Aussagen werden eingetauscht gegen pseudointellektuelles Gerede, dem keiner – meisten nicht einmal der Redner selbst – mehr folgen kann.

Bleiben Sie authentisch!
Authentisch zu sein heißt nicht alle guten Ratschläge vor einem öffentlichen Auftritt über Bord zu werfen. Zu planen und vorzubereiten heißt nicht jegliche Authentizität zu verlieren. Trotzdem ist es wichtig sich immer wieder bezüglich der Echtheit seines Auftritts zu hinterfragen. Man kann sich auf Dauer nicht komplett verstellen. Und unter dem Strich ist immer besser ein bisschen ungeschliffener aber dafür viel echter zu wirken!

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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