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IGeL-Leistungen am Pranger – so retten Sie Ihr Image!

Lesezeit: 2 Minuten Immer wieder werden IGeL-Leistungen und die Ärzteschaft, die diese anbietet, an den Pranger gestellt. Man kann das Gefühl haben, dass man in Deutschland nicht loskommen möchte von dem All-Inclusive-Denken im Gesundheitswesen. Doch für Sie ist die wichtigste Frage: Wie geht man mit den Vorwürfen rund um das IGeL-Thema um? Hier einige Tipps zum Schutz vor Vertrauensverlust der Patienten.

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IGeL-Leistungen am Pranger – so retten Sie Ihr Image!

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Ich möchte an dieser Stelle nicht weiter auf die Diskussion um die IGeL-Leistungen eingehen. Hierzu haben Sie sich sicher bereits zur Genüge geärgert und mit Kollegen ausgetauscht. Vielmehr geht es darum: Wie reagieren Sie auf die Verunsicherungen Ihrer Patienten? Mag sein, dass einige schwarze Schafe unter den Ärzten IGeL-Leistungen in einer Art oder einem Umfang angeboten haben, der nicht dem Berufsethos entspricht.

Diese Diskussion hat jedoch ganz sicher das Patientenverhältnis in vielen Praxen aufs Spiel gesetzt. In Praxen, in denen Ärzte nach bestem Wissen und Gewissen Leistungen anbieten, die sie für ihre Patienten für richtig und wichtig halten. Ob eine Kasse diese Leistungen nun trägt oder nicht, ist doch bei dieser Bewertung zweitrangig.

Offenheit statt Verschämtheit

Wichtig ist nun vor allem das: Gehen Sie mit Ihren Patienten offen mit diesem Thema um. Auch wenn es schwer fallen mag, immer wieder die gleichen Fragen ggf. auch Vorwürfe zu behandeln: Leider führt in dieser Situation kein Weg daran vorbei. Um die Aufklärung der Patienten zu erleichtern, können Sie Aushänge mit Informationen oder einem Statement der Praxis zu diesem Thema an Ihrem schwarzen Brett anbringen.

Bitte sprechen Sie auch mit Ihren Mitarbeitern über dieses Thema, damit diese angemessen auf Patientenrückfragen reagieren können.

Die Kraft des Angriffs nutzen

Das ist beileibe keine neue Technik – aber auch in diesem Fall können Sie die Kraft des Angriffs für sich nutzen. Gehen Sie an die Öffentlichkeit und beziehen Stellung zu dem Thema. Warum veranstalten Sie nicht einen Vortrag zum Thema IGeL-Leistungen. Laden Sie Ihre Patienten zu diesem Thema an einem Abend oder einem Mittwochnachmittag in Ihre Praxis und beziehen Sie Stellung.

Hier können gebündelt Fragen beantwortet werden. Und Sie machen deutlich: Ich distanziere mich von den falschen Behandlungsweisen einzelner "Kollegen", aber nicht von IGeL-Leistungen an sich.

Information statt Werbung

Eine kritische Anmerkung erlauben Sie mir zum Schluss: Bitte achten Sie aus eigenem Interesse darauf, dass Sie auf Ihrer Internetseite, auf dem Bildschirm im Wartezimmer, in Flyern etc. keine werbliche Darstellung der IGeL-Leistungen wählen. Dies ist unangemessen und wohl auch unzulässig.

Zudem entspricht es nicht dem Bild des beratenden Arztes. Verkaufen sollen andere – Sie bieten Ihren Patienten einen Überblick über die möglichen Behandlungen und Vorsorgemaßnahmen und geben eine fachliche Einschätzung, was Sie für sinnvoll halten.

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