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HR Agenda 2010

Lesezeit: 2 Minuten Die wirtschaftliche Entwicklung wird sich in den einzelnen Branchen 2010 uneinheitlich entwickeln. Von diesen Unternehmungsplanungen sind auch die Entscheidungen im Personalmanagement abhängig. Während einzelne Branchen mit Überkapazitäten und Nachfragerückgängen zu kämpfen haben, werden andere - wie die Unternehmen aus dem Gesundheitswesen - über attraktive Personalkonzepte nachdenken.

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HR Agenda 2010

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HR Agenda 2010: Kein einheitlicher Trend
Ein einheitlicher Trend bei der HR-Agenda 2010 ist nicht auszumachen. Experten aus der Wirtschaftspolitik rechnen damit, dass bis Ende des Jahres 2010 die Unternehmen mit dauerhaften Überkapazitäten und Nachfragerückgang über eine Konsolidierung ihres Personals nachdenken müssen. Bei anderen – wie in den Unternehmen in der Gesundheitswirtschaft muss das Personalmanagement über eine Neuakzentuierung ihrer Personalkonzepte reflektieren, um die Attraktivität ihrer Unternehmen zu erhöhen.

HR Agenda 2010: Controlling und Personalabbau in der Werftenindustrie
Werften sind von der Strukturkrise besonders betroffen. Die Auftragseingänge und die Kapazitätsauslastungen sind für diese Unternehmen bedrohlich. Für das Personalmanagement bedeuten diese Rahmenbedingungen, dass "Gratifikationen und Boni" nicht zur primären Aufgabenstellung gehören werden, sondern dass über Formen sozialverträglicher Entlassung oder über die personellen Auswirkungen von Verschmelzungen vorrangig nachgedacht werden muss.  

HR Agenda 2010: Boombranche Gesundheit und Pflege
Ende 2009  waren gut 500.000 Beschäftigte in den Pflegeeinrichtungen tätig; gut 30 % mehr als in den 90ziger Jahren. Besonders deutlich wird dieser Trend bei der zunehmenden Nachfrage nach Altenpflegern und Altenpflegerinnen auch dadurch, dass die Anzahl der Pflegebedürftigen von 1,89 Millionen im Jahre 2002 auf ca. 3 Millionen im Jahre 2030 anwachsen wird.

In diesem Sektor gilt für das Personalmanagement über materielle, aber auch über immaterielle Leistungsangebote wie Supervisionen, familienorientierte Personalpolitik und Qualitätszirkel entscheiden zu müssen, um die Attraktivität der Arbeitsplätze zu erhöhen.

HR Agenda 2010: Problemfall Verantwortungsethik und Finanzwesen
Während – nach einer Unterscheidung von Max Weber- die Gesinnungsethik als Synonym und Widerpart zur Verantwortungsethik das herdenartige Mitlaufen verkörpert, stellt die Verantwortungsethik auf verantwortungsbewusste rationale Kalküle ab. Es scheint sich noch kein grundlegender Wandel in den Führungsebenen dieser Branche in diese Richtung vollzogen zu haben. Das Personalmanagement sollte darauf drängen, dass die Konstruktionen von nachhaltiger Bankenpolitik und Renditepolitik auch in den betrieblichen Alltag umgesetzt werden.

HR Agenda 2010: Allgemeiner Trend für alle Branchen ist Arbeitsfähigkeit und Gesundheitsförderung
Umkehrbar – auch aufgrund des demografischen Wandels – wird eine umfassende Gesundheitsförderung sein. Zur Verbesserung der Arbeitsfähigkeit gehören:

  • Erhöhung von individueller funktionaler Kapazität der Gesundheit der Mitarbeiter
  • Menschengerechte, alters -und alternsgerechte Arbeitsorganisation
  • Kompetente Führungsorganisation , Personalentwicklung, Führungsverantwortung und Arbeitskultur
  • Erwerb professioneller Handlungskompetenz

Familienorientierte Personalpolitik, das Nutzen altersbedingter Potentiale stellen weitere gemeinsame Trends in der HR Agenda 2010 dar.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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