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Höflichkeitsformen: So blamieren Sie sich nicht in der Öffentlichkeit

Lesezeit: 2 Minuten So mancher Geschäftsempfang ging schon in die Hose, weil sich die eingeladenen Mitarbeiter, die sich nicht besonders häufig auf einem Empfang einfinden und unter Umständen nur zum Jahresempfang eingeladen werden, daneben benehmen. Lesen Sie in diesem Artikel mehr über Höflichkeitsformen in der Öffentlichkeit, die auch im privaten Umfeld von Bedeutung sind.

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Höflichkeitsformen: So blamieren Sie sich nicht in der Öffentlichkeit

Höflichkeitsformen: So blamieren Sie sich nicht in der Öffentlichkeit

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Erstens: Die richtige Begrüßung

Wenn Sie sich zu einem Tisch bewegen, an dem viele Personen stehen, die Sie vielleicht nicht kennen, ist es höflich sich erst mal vorzustellen. Einer Frau die Hand zuerst zu geben ist nicht mehr zwingend erforderlich, gilt aber immer noch als „Gentleman-Like“. Wenn Sie ungefähr wissen, welche Positionen die Personen an diesem Tisch einnehmen, dann beginnen Sie möglichst mit der Person, die die höchste Position in der Firma hat.

Halten Sie bei der Begrüßung unbedingt einen Respektabstand ein, um niemanden zu bedrängen. Wenn Sie an einem Tisch sitzen, dann gehört es sich, aufzustehen, wenn ein neuer Gast hinzu kommt.

Zweitens: Gesprächsführung am Tisch

Es gehört zu den Höflichkeitsformen, dass man sich, wenn man sich unterhält, nicht ablenken lässt. Wenn Sie sich mit jemandem unterhalten und Ihr Gegenüber die ganze Zeit nervös woanders hinschaut oder sogar so aussieht, als würde er nicht zuhören, würden Sie sich auch nicht besonders wohlfühlen. Achten Sie also darauf, dass Ihre Aufmerksamkeit immer Ihrem Gesprächspartner gilt.

Als Höflichkeitsformel können Sie sich merken, dass zu lautes Reden am Tisch immer negativ auffällt. Halten Sie sich lieber zurück und schweigen Sie auch mal zu kontroversen Themen. Lassen Sie sich nicht provozieren und zeigen Sie Ihren Tischnachbarn Respekt.

Drittens: Essen und Trinken

Auf Empfängen wird traditionell immer Alkohol gereicht und viele freuen sich natürlich auch darüber. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie viel Sie vertragen, lassen Sie lieber die Finger von zu viel Wein oder Champagner. Es gibt nichts Schlimmeres, als ein entgleister, peinlicher Kollege, der sich total betrunken zum Affen macht. Wenn Sie jedoch Wein trinken, halten Sie das Glas unbedingt am Stiel, da es sich nicht gehört, den Kelch zu berühren.

Wenn es mehrere Gänge gibt, beginnen Sie mit dem Besteck von außen nach innen.  Bei verschiedenen Getränken zu den Gängen nimmt man die Gläser von rechts nach links. Tupfen Sie sich den Mund mit Ihrer Serviette ab, um keine Essenspuren am Glas zu hinterlassen. Legen Sie außerdem die Serviette erst auf den Schoß, wenn der erste Gang gereicht wird.

Es gehört sich nicht, sich vor dem ersten Gang mit Brot regelrecht „vollzustopfen“. Sie können ein bis zwei Stücke Brot und Butter gern essen, da es meist auch zum Aperitif oder zum Wein passt, aber mehr gilt als gierig. Das früher übliche „Guten Appetit“ sollten Sie sich verkneifen, denn diese Höflichkeitsform gehört sich heute nicht mehr.

Wenn Sie Raucher sind und das Rauchen in den Räumlichkeiten erlaubt ist, sollten Sie beim Essen übrigens unbedingt darauf verzichten.

Bildnachweis: Freedomz / stock.adobe.com

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