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„Hiermit bewerbe ich mich“ – Vermeiden Sie Floskeln im Bewerbungsschreiben

Lesezeit: 2 Minuten Der kniffligste Teil einer guten Bewerbungsmappe ist zweifelsohne das Anschreiben. Was schreibt man da rein? Wie stellt man sich auf einer Seite optimal dar? Und was muss man überhaupt bei der Erstellung eines Bewerbungsanschreibens beachten? Keine einfache Sache, aber mit den folgenden Tipps wird auch Ihr Anschreiben zum Türöffner!

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„Hiermit bewerbe ich mich“ – Vermeiden Sie Floskeln im Bewerbungsschreiben

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Floskeln im Bewerbungsanschreiben interessieren keinen Menschen

Sätze wie "Mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenausschreibung gelesen" oder "Hiermit möchte ich mich um die Stelle der Teamassistentin bewerben" sind tausendfach geschrieben worden und dementsprechend abgenutzt.

Im Anschreiben einer Bewerbung geht es darum, sich mit seinen Fachkenntnissen und seiner beruflichen Erfahrung auf maximal einer Seite so interessant und mehrwert-bringend darzustellen, dass der Adressat auf die gesamte Bewerbung und den Menschen dahinter neugierig wird. Es geht darum, einen Funken zu zünden, nicht, ein Gähnen zu erzeugen!

Gelingt es nicht, bereits mit dem ersten Satz Interesse zu wecken, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass das Anschreiben höchstens überflogen und im ungünstigsten Fall gar nicht gelesen wird. Jedes ungelesene Anschreiben ist eine vertane Chance der Selbstpräsentation!

Aber wie weckt man denn nun Interesse? Wie findet man Formulierungen, die nicht 08/15 und Massenware sind? Dies gelingt, indem man zum einen die in der Stellenausschreibung erwähnten Informationen nutzt und zum anderen, indem man dem Leser die Möglichkeit gibt, Mensch hinter den Zeilen kennenzulernen.

Schritt 1: Zwischen den Zeilen lesen

Eine Stellenausschreibung informiert nicht nur darüber, welche Aufgabe zu besetzten ist und was man dafür mitbringen muss. Die Art und Weise, wie die Anzeige verfasst ist, ist wie eine Art Sprachführer des jeweiligen Unternehmens zu sehen und bietet jede Menge Anhaltspunkte, um ein aussagekräftiges Anschreiben zu verfassen. Gibt es bestimmte Begriffe, die immer wieder auftauchen? Oder die besonders betont werden? Oder gibt es kurze Aussagen, die man für das Anschreiben nutzen kann?

Richtig gelesen, kann man mit Hilfe der Stellenausschreibung im eigenen Anschreiben Anker setzen.

Schritt 2: Erzählen Sie etwas von sich

Hört sich banal an, ist aber der Schlüssel zu einem guten und individuellen Anschreiben: etwas über sich selbst zu erzählen. Und zwar in eigenen Formulierungen und nicht in abgeschriebenen Floskeln.

Was macht Sie besonders aus? Welche Fähigkeiten und Fachkenntnisse bringen Sie mit? Welches sind Ihre ganz persönlichen Stärken und Talente? Gerade wenn es darum geht, die sogenannten Soft Skills zu beschreiben, ist es sehr wichtig, nicht die üblichen Verdächtigen "Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke und Organisationstalent" bemühen zu müssen, sondern sich selbst mit eigenen Worten zu beschreiben.

Um diese eigenen Worte zu finden, lohnt es sich, Zeit zu investieren und sein ganz persönliches Stärken- und Talentprofil zu erarbeiten. Hierbei  geht es darum, all das aufzuschreiben, was man als Stärken und Talente ansieht und dies erst einmal völlig losgelöst vom Beruflichen.

Der nächste Schritt ist dann ein Feedback zu den persönlichen Stärken von jemandem, den man gut kennt. Insbesondere dieser Abgleich von Selbst- und Fremdbild kann sehr aufschlussreich und hilfreich sein, um das eigene Stärkenprofil zu schärfen.

Wer sich der eigenen Stärken und Talente bewusst ist, kann auf Floskeln verzichten. Persönlichkeit, Individualität und Leidenschaft für das, was man tut, diese Punkte machen den Unterschied in einer Bewerbung aus.

Noch mehr Beratung und Tipps für die Erstellung von individuellen Bewerbungsunterlagen bietet die Personal-Werkbank.

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