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Hat die Frühjahrsmüdigkeit im Büro Sie auch erwischt?

Lesezeit: 2 Minuten Frühjahrsmüdigkeit ist für die meisten Menschen eine Mischung aus Schlappheit, Trägheit und "keine Lust auf irgendwas". Wenn im Frühjahr die Tage länger werden, stellt der Körper den Hormonhaushalt um. Verschiedene Hormone werden "angekurbelt" und diese Belastung führt zu dem bekannten Müdigkeitsgefühl. Ohne großen Aufwand können Sie an drei Stellen in Ihrem "Büroleben" ansetzen.

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Hat die Frühjahrsmüdigkeit im Büro Sie auch erwischt?

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Kennen Sie das? Sie sind heute Morgen im Dunkeln ins Büro gekommen und gleich werden Sie im Dunkeln wieder gehen. Den ganzen Tag nur Neonlicht und trockene Heizungsluft. Kein Wunder, dass Sie müde sind! "Jetzt nur noch aufs Sofa", denken Sie "und Winterschlaf halten". Typisch frühjahrsmüde, das wissen Sie selbst. Doch mit welchen kleinen Tricks können Sie sich ein bisschen winter- oder frühlingsfit machen?

Gegen die Frühjahrsmüdigkeit: Tageslicht ins Büro lassen
So viel natürliches Licht wie möglich! Alle Jalousien und Gardinen – sofern sie nicht als Blendschutz gebraucht werden – öffnen und hochziehen. Lassen Sie das Maximum an Tageslicht in Ihr Büro. Selbst wenn es draußen trübe aussieht und Sie sich das Schmuddelwetter nicht noch extra ansehen wollen.

Je weiter Ihr Schreibtisch im Innenraum ist, desto öfter empfiehlt es sich, zwischendurch aus dem Fenster zu schauen. Vielleicht gewöhnen Sie sich an, immer mal zum Fenster zu gehen und einen Moment hinauszusehen. Und noch besser: Fenster kurz öffnen. Wenn möglich nicht auf Kippstellung, sondern ganz weit öffnen, ohne jedoch im Durchzug zu stehen.

Keine Chance für Frühjahrsmüdigkeit bei genügend Sauerstoff
Draußen ist es kalt oder nass oder beides. Verständlich, dass man da lieber gemütlich und sicher im Innenraum ist. Doch viele Personen sind nicht nur den ganzen Tag im Büro, sondern verbringen auch den Arbeitsweg im gemütlich-warmen Auto. Morgens zwei Schritte zum Auto, vom Parkplatz in die Firma und abends drei Schritte zurück. Was fehlt sind Bewegung und Sauerstoff. Verständlich, dass scharfer Wind, knackige Kälte und die abendliche Dunkelheit nicht erstrebenswert erscheinen.

Doch schaffen Sie im Winter trotzdem immer mal wieder Gelegenheiten, nach draußen zu gehen. Das kann der weitere Parkplatz auf dem Firmengelände sein oder eine Bushaltestelle früher auszusteigen. Das Treppenhaus mit Blick nach draußen statt Aufzug mit Kunstlicht. Wenn Sie sowie Treppen nutzen, dann provozieren Sie Ihren Kreislauf, in dem Sie zwei Treppenstufen auf einmal nehmen. Das machen Sie sowieso schon?

Dann "joggen" Sie doch mal im Treppenhaus. Ich mache das derzeit bei jeder Gelegenheit (und wenn niemand anwesend ist) und es aktiviert sehr angenehm. Vielleicht verzichten Sie auch darauf, den Frühstückssnack gleich morgens auf dem Weg ins Büro mitzunehmen. Stattdessen gehen Sie die fünf Minuten Weg um halb zehn extra los. Sie könnten auch die Mittagspause verlängern und Besorgungen erledigen, zu denen man nach Feierabend im Dunkeln sowieso keine Lust mehr hat.

Schlagen Sie der Frühjahrsmüdigkeit ein Schnippchen mit Obst & Co.
Je länger der Winter dauert, desto mehr lassen wir – meist unbemerkt – Obst und Gemüse aus unserem Speiseplan wegfallen. Doch gerade frisches Obst und Gemüse geben uns den Vitaminkick, der uns im Winter so oft fehlt. Zumindest ein kleiner, frischer Salat kann zur Hauptmahlzeit dazu kommen. Die Auswahl an Obst ist im Winter natürlicherweise eingeschränkt. Suchen Sie trotzdem nach Obst, das Ihnen auch jetzt schmeckt. Vielleicht sind auch gute Fruchtsäfte oder Fruchtkonzentrate in der Tagesportion jetzt genau das richtige für Sie. Lassen Sie es sich nicht durchgehen, dass nach und nach „Frisches“ von Ihrem Speiseplan verschwindet.

Jetzt sind Sie dran – Frühjahrsmüdigkeit im Büro reduzieren
Überprüfen Sie für sich die vorgestellten Tipps. Suchen Sie sich die Punkte heraus, an denen Sie wirklich mit wenig Aufwand ansetzen können. Sicher werden Sie etwas finden, um der Müdigkeit und Trägheit etwas entgegen zu setzen. Werden Sie nicht "hyperaktiv", der Winter ist schon die natürliche Zeit "herunterzufahren". Aber ab und zu ein kleiner Reiz erfrischt Körper und Geist. Probieren Sie es aus!

Gutes Gelingen!
Ihre Wera Nägler, Expertin für Büroorganisation

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