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Hartmetall-Krankheit und Lungenfibrose im Betrieb vermeiden

Lesezeit: < 1 Minute Bei der Herstellung von Hartmetallen ist das Risiko, eine Lungenfibrose oder Hartmetall-Krankheit zu bekommen sehr groß. Hartmetalle werden bei der Metallbearbeitung, im Bergbau und Tunnelbau sowie als Schutz gegen Verschleiß eingesetzt und sind wichtige Einsatzstoffe. Wie Sie Ihre Mitarbeiter vor diesen Krankheiten schützen, erfahren Sie hier.

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Hartmetall-Krankheit und Lungenfibrose im Betrieb vermeiden

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Bei Mitarbeitern, die an Hartmetallarbeitsplätzen arbeiten, ist die Häufigkeit an Erkrankungen der Atemwege überdurchschnittlich hoch. Verantwortlich dafür sind in erster Linie Wolframcarbid und Kobalt. Aber auch andere Metalle, Kühlschmierstoffe und Lösungsmittel zeichnen sich dafür verantwortlich.

Die gesundheitsschädliche Wirkung von Stäuben
aus Hartmetall ist bereits in vielen Untersuchungen bewiesen worden. 22
Prozent aller Berufskrankheiten mit Langzeitschäden sind
Atemwegserkrankungen.

Warum ist Hartmetallstaub gesundheitsschädlich?

Hartmetalle enthalten Kobalt als Bindemittel. Dieser Stoff ist für
den Körper giftig, da er vom Körper nicht abgebaut werden kann und
lagert sich im Blut und Organen ab.

Karbide, wie das Wolframkarbid, lagern sich in erster Linie in der
Lunge ab. Die größeren Partikel können ausgehustet werden, während die
kleineren Partikel in der Lunge verbleiben und die Entstehung von
Lungenfibrose verursachen.

Wie Sie die Hartmetall-Krankheit und Lungenfibrose erkennen:

  • Die betroffenen Mitarbeiter haben allergische Symptome, wenn sie am Hartmetallarbeitsplatz sind.
  • Es treten Kurzatmigkeit und Asthma auf.
  • Atemnot
  • Blaufärbung von Fingern, Lippen und der Haut
  • Abgeschlagenheit, Gewichtsabnahme
  • Muskel- und Gelenkschmerzen

Was Sie zur Vorbeugung tun können:

  1. Verwenden Sie entsprechende Absaugvorrichtungen.
  2. Achten Sie auf die Verwendung von Schutzmasken.
  3. Essen in Bereichen, wo mit Hartmetallen gearbeitet wird, ist verboten.
  4. Kapseln Sie Maschinen entsprechend gegen Austritt von Staub.

Die Gesundheitsbehörden einzelner Länder haben die Grenzwerte in Form von MAK-Werten für Hartmetalle festgelegt. Überprüfen Sie deshalb die Staubkonzentration an Ihren Hartmetallarbeitsplätzen regelmäßig, sodass Sie immer unterhalb des MAK-Werts liegen.

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