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Haftung des Arbeitgebers: Nicht bei Fahrlässigkeit (Teil 5)

Wird ein Mitarbeiter durch eine fahrlässige Handlung des Arbeitgebers verletzt, so besteht in der Regel keine Haftung des Arbeitgebers. Das ist anders als bei vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verletzungen des Mitarbeiters.

Haftung des Arbeitgebers: Nicht bei Fahrlässigkeit (Teil 5)

In der Regel keine Haftung des Arbeitgebers bei Fahrlässigkeit
Anders als bei vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verletzungen des Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber ist die Situation bei fahrlässigen Handlungen des Arbeitgebers zu bewerten. Zur Haftung des Arbeitgebers kommt es dann in der Regel nicht.

Für einen fahrlässig verursachten Arbeitsunfall besteht also eine Privilegierung des Arbeitgebers. Der Schaden des Mitarbeiters wird dann im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung gedeckt. Für eine weitergehende Haftung des Arbeitgebers besteht kein Raum.

Sonderfall der Haftung des Arbeitgebers
Ein Sonderfall der Haftung des Arbeitgebers besteht in diesem Fall dann, wenn es sich um einen Wegeunfall handelt. Der Klassiker dabei ist, dass der Arbeitgeber den Arbeitnehmer auf dem Weg zur Arbeit abholt und im Anschluss fahrlässig einen Verkehrsunfall verursacht. Wird der Mitarbeiter bei diesem Verkehrsunfall verletzt, so besteht ein Schadensersatzanspruch gegen die Kfz-Versicherung des Arbeitgebers.

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