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Gutes Ausbildungsmarketing durch Ihren Tag der offenen Tür – so geht‘s

Lesezeit: 2 Minuten Es ist ein Klassiker und sein Image ist schon ein wenig angestaubt: der Tag der offenen Tür. Doch zumindest beim Ausbildungsmarketing stellt er durchaus eine wertvolle Möglichkeit dar, mit potenziellen Bewerbern ins Gespräch zu kommen. Und am Image lässt sich schließlich arbeiten.

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Gutes Ausbildungsmarketing durch Ihren Tag der offenen Tür – so geht‘s

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Als Ausbildungsunternehmen können Sie es sich nicht leisten, auf die Bewerbungen von Schulabgängern zu warten. Denn so werden Sie Ihre Ausbildungsplätze kaum besetzen können – zumindest nicht so, wie Sie sich das vorstellen und wie Sie das gewohnt sind. Das Problem: Die Anzahl der Bewerber hat in den letzten Jahren gravierend abgenommen, auch die Qualität der Bewerbungen sank.

An dieser Entwicklung sind Sie in erster Linie nicht selber schuld. Vor allem die demografische Entwicklung verhindert Bewerberzahlen, wie Sie noch vor 10 oder 20 Jahren üblich waren. Darüber hinaus kommt das eher mittelmäßige Image der dualen Berufsausbildung gegenüber einem Studium, dazu die wachsende Zahl an Schülern, die Hochschulreife erwerben und damit studieren dürfen. Das alles geht auf Kosten der klassischen Berufsausbildung.

Machen Sie mit einem Tag der offenen Tür auf sich aufmerksam

Daher ist es wichtig, dass Sie mit potenziellen Bewerbern direkt ins Gespräch kommen, um damit Ihre Chancen, qualitativ gute und quantitativ ausreichende Bewerbungen zu erhalten. Eine der Möglichkeiten hierzu ist eine Veranstaltung für Bewerber in Ihrem Hause. Machen Sie mit einem Tag der offenen Tür auf das Ausbildungsengagement Ihres Unternehmens aufmerksam. Stellen Sie Ihren Betrieb modern und zukunftsorientiert dar. Machen Sie darauf aufmerksam, dass Sie im Anschluss an die Ausbildung sichere Arbeitsplätze bieten können. Genau darin liegt nämlich Ihr Pluspunkt gegenüber einem Studium.

Sprechen Sie allerdings nicht unbedingt von einem Tag der offenen Tür, da dieser Begriff bei jungen Menschen nicht besonders gut zieht. Teilweise sind Ausbildungsunternehmen mittlerweile dazu übergegangen, von einem Tag der Ausbildung oder auch von einer Nacht der Ausbildung zu sprechen. Wenn Sie beispielsweise an einem Abend, oder konkret an einem Freitagabend, einladen und die Veranstaltung geht bis in die Nacht, dann ist eine Nacht der Ausbildung sicherlich eine gute Möglichkeit für junge Leute und deren Eltern, das Wochenende einzuleiten.

Tag der offenen Tür: Nehmen Sie Ihre derzeitigen Azubis mit ins Boot

Wichtig ist unabhängig von der Namensgebung, dass Sie die Veranstaltung so organisieren, dass sie für junge Bewerber attraktiv und auch informativ ist. Stellen Sie Ihre Ausbildungsberufe umfassend vor und gewähren Sie echten Einblick in Ihr Unternehmen und in den Ausbildungsalltag. Dazu ist es unabdingbar, dass Sie Ihre derzeitigen Auszubildenden bei der Veranstaltung mit einbinden. Sie sind nämlich in der Lage, aus erster Hand zu erzählen, worum es in ihrem Beruf geht und was den Ausbildungsalltag ausmacht. Sie haben zudem den Vorteil, dass man ihnen mit Sicherheit mehr Glauben schenkt, als einem Ausbilder oder einem Ausbildungsleiter.

Legen Sie also die Organisation des Tages der offenen Tür zum Teil in die Hände Ihrer Auszubildenden. Machen Sie daraus ein Azubi-Projekt. Wenn junge Menschen, die selbst in Ausbildung sind, eine Veranstaltung organisieren, um Auszubildende zu gewinnen, sind die Erfolgsaussichten überdurchschnittlich gut. Schließlich wissen die jungen Leute genau, worauf es den Bewerbern ankommt. Denn vor nicht allzu langer Zeit waren sie selbst in deren Situation und hatten deren Perspektive.

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