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Gruppenversicherung: Wann Sie Beiträge nicht pauschalieren dürfen

Lesezeit: < 1 Minute Die Beiträge an Direktversicherungen, die auf einer Altzusage (abgeschlossen vor dem 31.12.2004) beruhen, dürfen Sie nach § 40b Abs. 1 Einkommensteuergesetz (EStG) alte Fassung mit 20 % pauschalieren, wenn der Beitrag pro Mitarbeiter und Kalenderjahr 1.752 Euro nicht übersteigt. Dabei dürfen Sie bei einer Gruppenversicherung (d.h. mehrere Mitarbeiter sind in einer Versicherung zusammengefasst) den Gesamtbeitrag durch die Anzahl der Arbeitnehmer teilen.

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Gruppenversicherung: Wann Sie Beiträge nicht pauschalieren dürfen

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Liegt der so errechnete Beitrag ebenfalls nicht über 1.752 Euro, dürfen Sie auch dann pauschalieren, wenn auf einen Mitarbeiter einer Gruppenversicherung eigentlich ein höherer Jahresbeitrag entfällt. Jahresbeiträge für Einzelversicherungen dürfen Sie aber nicht mit einrechnen (Finanzgericht FG Düsseldorf, Urteil vom 18.01.2008, AZ: 18 K 4670/06 H (L)).

Im Streitfall hatte ein Arbeitgeber in seiner Berechnung der Beiträge für eine Gruppenversicherung auch 2 Mitarbeiter berücksichtigt, für die außerdem eine Einzelversicherung bestand. Dabei ergab sich für keinen Mitarbeiter mehr als 1.752 Euro Grenzbeitrag. Deshalb pauschalierte das Unternehmen auch für alle Beschäftigten die entsprechende Lohnsteuer.

Das Finanzamt stellte sich aber bei den Mitarbeitern mit Einzelversicherung quer, da die Beiträge für beide den Grenzbeitrag überschritten, und erließ Haftungsbescheid. Das Finanzgericht bestätigte dieses Vorgehen.

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