Businesstipps Steuern & Buchführung

Grenzwerte für die Bilanzierungspflicht

Lesezeit: < 1 Minute Kleingewerbetreibende dürfen Ihren Gewinn – wie alle Freiberufler – mit einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ermitteln. Die ist einfacher zu erstellen als eine Bilanz und erfordert keine aufwendige doppelte Buchführung. Überschreiten Sie jedoch eine bestimmte Umsatz- oder Gewinngrenze, darf das Finanzamt sie zur Bilanzierung auffordern. Die Mitteilung muss spätestens 1 Monat vor Beginn des Geschäftsjahres erfolgen, ab dem bilanziert werden soll.

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Grenzwerte für die Bilanzierungspflicht

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Die Umsatzgrenze wurde durch das "Mittelstandsentlastungsgesetz" auf jetzt 500.000 Euro erhöht. Die Gewinngrenze blieb vorerst unverändert bei 30.000 Euro.
Das heißt: Haben Sie 2006 mehr als 500.000 Euro Umsatz oder mehr als 30.000 Euro Gewinn erzielt, müssen Sie nach Abgabe Ihrer Steuererklärung mit einem Brief vom Finanzamt rechnen, in dem es Sie zur Bilanzierung auffordert. Kommt kein solcher Brief, dürfen Sie bei der EÜR bleiben.
Hinweis: Die Bundesregierung plant mit einem "Mittelstandsentlastungsgesetz II" auch die Anhebung der Gewinngrenze. Ab Juli 2007 soll die statt 30.000 Euro dann 50.000 Euro betragen.

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