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Gesundheitsquote statt Krankenquote: Mehr als eine statistische Spielerei

Lesezeit: 1 Minute Weist man statt einer Krankenquote die umgekehrte Kennzahl, nämlich die Gesundheitsquote aus, mutet dies zunächst als eine statistische Spielerei an. Rechnerisch sagen beide Kennzahlen das Gleiche aus. Sie berichten darüber, wie hoch die Anteile von erbrachter oder nicht erbrachter Arbeitsleistung sind. Der Unterschied liegt eher darauf, welche Signale und Impulse mit dem Berichten der einen oder der anderen Kennzahl gesetzt werden.

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Gesundheitsquote statt Krankenquote: Mehr als eine statistische Spielerei

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Wenn 5% der Mitarbeiter fehlen, sind immerhin 95% anwesend. Dies ist zunächst der Unterschied zwischen Krankenquote und Gesundheitsquote. Ein Personalcontroller liefert jedoch nicht nur Zahlen um ihrer selbst willen, sondern setzt damit Steuerungsimpulse. Und diese sind bei einer Gesundheitsquote grundlegend anders als bei einer Krankenquote.

Gesundheitsquote wirkt präventiv
Gesundheit gilt es zu fördern und zu erhalten. So richtet der Ausweis einer Gesundheitsquote den Fokus eher auf präventive und unterstützende Maßnahmen um mittel- und langfristig zu verhindern, dass Mitarbeiter krankheitsbedingt fehlen müssen.

Maßnahmen zur Steigerung der Gesundheitsquote
Aktivitäten der betrieblichen Gesundheitsförderung werden damit ins Licht der Betrachtung gerückt und erfahren verstärkte Aufmerksamkeit. Dazu gehören –je nach Betrieb und Branche sehr unterschiedlich- beispielsweise der Aufbau eines über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehenden Ersthelfernetzes, ein Angebot an gesundheitsfördernden Kursen und Veranstaltungen, Suchtprävention und gezielte Aktivitäten zur Verbesserung der Arbeitsplatzergonomie.

Bei Darstellung der konventionellen Krankenquote denkt man hingegen eher an Krankenrückkehrmanagement, Betriebliche Wiedereingliederung etc. Dies sind auch wichtige Themen, aber sie beschäftigen sich mit bereits vorhandenen Krankheitsfällen und nur indirekt mit Prävention.

Dieses Beispiel zeigt einen wichtigen Aspekt des Personalcontrollings. Es geht nicht nur um das exakte ermitteln von statistischen Zahlen. Entscheidend sind die mit der Art ihrer Darstellung verbundenen Steuerungsimpulse.

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