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Gesünder und glücklicher durch Achtsamkeit

Haben Sie oft das Gefühl die Zeit vergeht wie im Flug? Sie machen und tun, fühlen sich abends oft müde und ausgelaugt, und wenn Sie zurückblicken, erscheint Ihnen eine Woche wie ein Tag und Sie wissen nicht, wo die Zeit geblieben ist. Das kann daran liegen, dass man sich gerne im Außen verliert. Wie Sie es schaffen, mehr von den Tagen und Wochen zu haben, lesen Sie hier.

Das Geschehen um uns herum erfordert unsere Aufmerksamkeit. Schließlich will man den Anforderungen, die andere an einen stellen, gerecht werden. Dabei kann es leicht passieren, dass man den Kontakt zu sich selbst verliert und sich sozusagen selbst nicht mehr spürt bzw. nicht mehr bewusst wahrnimmt.

Nun bringen einen die täglichen Anforderungen und Einflüsse häufig dazu, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. Dank des genialen Zentralcomputers, dem Gehirn, besitzen Menschen die Fähigkeit, wiederkehrende Aufgaben unbewusst, quasi nebenbei, zu erledigen. Der Nachteil ist, daß man dann nicht bewusst bei der Sache ist – man nimmt nicht bewusst wahr, wie es sich anfühlt und was mit einem vorgeht.

Diese Unbewusstheit gegenüber sich selbst und dem eigenen Handeln führt zu dem Gefühl, die Zeit würde fliegen. Und dazu, dass man sich ausgelaugt und schlapp fühlt, weil man die feinen Signale des Körpers überhört.

Wie schafft man es nun, den Kontakt zu sich aufrecht zu erhalten und trotzdem zu funktionieren? Durch Achtsamkeit. Und Achtsamkeit kann man trainieren.

Versuchen Sie mehrmals täglich Ihre Aufgaben mit voller Aufmerksamkeit zu erledigen. Fangen Sie am besten mit einfachen, täglichen Tätigkeiten an, bei denen Sie schon mal mit Ihren Gedanken abschweifen, wie z. B. Spülen, Staubwischen, Autofahren etc. Konzentrieren Sie sich ganz auf das, was Sie tun. Nehmen Sie die Handlung mit allen Sinnen ganz bewusst wahr (das warme Wasser an Ihren Händen, die Seifenlauge, den Geruch, den Schwamm zwischen Ihren Fingern, die Farben und Geräusche). Seien Sie ganz bei dem, was Sie tun. Beobachten Sie das Geschehen und fühlen Sie die Gefühle, die damit einhergehen. Machen Sie aus jeder Handlung eine Zeremonie.

Essen Sie eine Beere oder eine Nuss. Fühlen Sie zuerst die Form und Konsistenz der Nahrung in Ihren Fingern. Wie fühlt es sich an? Verlangsamen Sie jede Handlung und führen Sie diese bewusst und aufmerksam durch, auch das in den Mund stecken. Ertasten Sie die Nuss oder Beere zuerst mit Ihrer Zunge. Lassen Sie diese im Mund hin und her rollen, fühlen und beobachten Sie dabei, was passiert und wie es sich anfühlt (Konsistenz, Geschmack etc.). Zerbeißen und kauen Sie ganz langsam wie bei einer Andacht. Erkunden Sie ganz bewusst wie und wo sich welcher Geschmack entfaltet. Wie es sich anfühlt, diese Nuss oder Beere zu zerkleinern und wie die Reaktion, Konsistenz, etc. der Beere oder Nuss jeweils ist.

Oder gehen Sie spazieren und spüren Sie währenddessen bewusst Ihre Füße, Beine, Unterleib und Ihren Körper. Beobachten und fühlen Sie wie Ihre Füße abrollen, wie sie den Boden berühren und wie sich das anfühlt. Breiten Sie Ihre Wahrnehmung immer weiter aus, auf die Unterschenkel, Knie, Oberschenkel usw. bis Sie den ganzen Körper bewusst beim Gehen erfassen.

Trainieren Sie so Ihre Achtsamkeit und bauen Sie das tägliche Training auch auf Tätigkeiten anderer Bereiche aus.

Ein kleiner Tipp für stressige Situationen oder jene Momente, wenn Sie merken, dass Sie sich im Außen verlieren. Fühlen Sie kurz ganz bewusst Ihre Füße, wie sie den Boden berühren und wie sich das anfühlt. Oder richten Sie Ihre ganze Aufmerksamkeit auf Ihre Atmung und beobachten Sie, ohne etwas verändern zu wollen.

Prüfen Sie nach einigen Wochen, ob sich etwas verändert hat. Sind die Tage jetzt anders? Und wenn ja, was ist anders? Welche Tage erleben Sie mehr, gefühlte kurze oder gefühlte lange Tage? Was haben Sie durch das Achtsamkeitstraining erlebt? Gab es etwas Neues, das Ihnen vorher noch nicht aufgefallen ist? Sind Sie genauso, mehr oder weniger ausgelaugt wie vor den Achtsamkeitstagen? Haben Sie das Gefühl, jetzt mehr bei sich zu sein – oder ist da kein Unterschied zu sonst? Nehmen Sie aus dieser Erfahrung etwas für sich mit?

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Verena Heinzerling