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Gesetzliche Unfallversicherung: Wenn die Berufsgenossenschaft den Prüfer schickt

Nicht nur Finanzamt und Rentenversicherung schicken Betriebsprüfer los - auch die Berufsgenossenschaft hat das Recht, vor Ort zu überprüfen, ob Sie die Abgaben richtig berechnen und ordnungsgemäß abführen.

Gesetzliche Unfallversicherung: Wenn die Berufsgenossenschaft den Prüfer schickt

Schließlich finanziert sich die Berufsgenossenschaft als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung ausschließlich über die Zwangsabgabe der Unternehmen. Die Prüfung erfolgt oft im Anschluss an Prüfungen des Finanzamtes (Lohnsteuer-Außenprüfung), die Nachzahlungen zur Folge hatten.

Meldet sich der Betriebsprüfer der Berufsgenossenschaft bei Ihnen an, sollten Sie folgende Unterlagen vorbereitet haben:
– Lohn- und Gehaltskonten für jeden Beschäftigten, auch für Aushilfen und bereits ausgeschiedene Mitarbeiter,

– Unterlagen über freie Mitarbeiter (Verträge),
– Unterlagen über Teilnehmer von Umschulungs- und Fortbildungsmaßnahmen, wenn diese nicht im Unternehmen angestellt sind,
– Lohnjournale, Lohnartenlisten, Lohnsteueranmeldungen,
– Entgeltunterlagen aus Nebenstellen,
– Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanzen, Sachkonten, Summen- und Saldenlisten.
– weiterhin braucht der Betriebsprüfer der Berufsgenossenschaft alle sonstigen Unterlagen, die für die Ermittlung von Lohnsummen evtl. maßgebend sein könnten, wie zum Beispiel Unterlagen zu Mietzuschüssen, Jubiläumszuwendungen, Überlassung von Fahrzeugen etc.

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