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Gehen Sie bei Telefonwerbung sensibel vor

Lesezeit: < 1 Minute Telefonwerbung, die ohne das vorherige Einverständnis des Angerufenen erfolgt und diesen unzumutbar belästigt, verstößt gegen die Wettbewerbsvorschriften. So hat es das Oberlandesgericht Hamm am 15. August 2006 entschieden. Für Sie heißt das: aufpassen.

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Telefonwerbung ist als eine unlautere Wettbewerbshandlung zu qualifizieren, wenn sie einen Marktteilnehmer unzumutbar belästigt, so die Richter in ihrem Urteil. Geklagt hatte ein Handy-Besitzer gegen die Weitergabe seiner Adressdaten durch seinen Telekommunikationsanbieter.
Nach Auffassung der Richter ist eine solche unzumutbare Belästigung immer dann anzunehmen, wenn Telefonwerbung gegenüber Verbrauchern ohne deren vorherige Einwilligung erfolgt. Dabei hatte der Kunde sogar in den AGBs (er hatte sie ja quasi mit dem Handyvertrag mit unterschrieben) sein Einverständnis gegeben, dass "Anrufe des Handy-Services mit weiteren interessanten Angeboten" erlaubt seinen.
Doch nach Auffassung des Gerichts ist eine solche im Vertrag enthaltene Einverständnisklausel rechtlich unwirksam, wenn sie an versteckter Stelle mitten im Text untergebracht ist (Urteil vom 15.08.2006, Az: 4 U 78/06).
Sowohl die "hohe Politik" als auch die Gerichte schließen sich immer mehr auf Telefonwerbung ein. Einen für viele Unternehmen mittlerweile fast unverzichtbaren Werbeweg. Das heißt für Sie: höchste Sensibilität, wenn Sie im Business-to-Consumer-Bereich Telefonwerbung durchführen (nur darum geht es im Urteilsfall).

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