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Gehen Sie als „Virenschleuder“ mit Erkältung ins Büro?

Lesezeit: 2 Minuten Niesen und laufende Nase auf der einen Seite, Aufgaben und Termine auf der anderen. Wie macht man es richtig? Zu Hause bleiben, sich auskurieren und die Kollegen belasten? Oder Zähne zusammen beißen, sich erkältet ins Büro schleppen und womöglich die halbe Firma anstecken?

2 min Lesezeit
Gehen Sie als „Virenschleuder“ mit Erkältung ins Büro?

Gehen Sie als „Virenschleuder“ mit Erkältung ins Büro?

Lesezeit: 2 Minuten

Kennen Sie das? Bereits die Nacht war mit kribbelnder Nase, Niesen, Halskratzen und unruhigem Schlaf mehr als anstrengend. Jetzt läuft die Nase ohne Unterlass und sie fühlen sich schon vor dem Frühstück schlapp und krank. „Na klasse,“ schimpfen Sie erbost, „hätte der blöde Meyer nicht zu Hause bleiben können? Jetzt hat er mich angesteckt, das fehlte mir gerade noch.“ Doch Sie haben den Schreibtisch voll liegen und wichtige Termine. Und wegen einem einfachen Schnupfen würden Sie sowieso nicht zu Hause bleiben.

Mit Erkältung ins Büro?

Mühsam arbeiten Sie sich durch den Tag. Dabei nimmt das Krankheits- und Erschöpfungsgefühl zu. Und Ihren Kollegen sind Sie als „wandelnde Virenschleuder“ auch nicht wirklich willkommen. „Wenn es morgen nicht besser ist,“ – nehmen Sie sich vor – „gehe ich zum Arzt und kuriere mich richtig aus.“ Doch was ist mit Ihren Aufgaben und Terminen? Wenn Sie sich schon überlegen am nächsten Tag zum Arzt zu gehen, dann bringen Sie vorausschauend Ihren Arbeitsplatz in Ordnung. Das können Sie beachten:

  1. Unterteilen Sie Ihre anstehenden Aufgaben für die nächsten zwei bis drei Tage in „unbedingt erledigen“, „wäre gut“ und „kann bis Donnerstag liegenbleiben“. Fügen Sie jedem Vorgang der ersten beiden Kategorien einen Zettel bei mit Arbeitsanweisungen/nächste Schritte, Ansprechpartner und Kontaktdaten.
  2. Legen Sie alles in die richtige Reihenfolge, der wichtigste Vorgang zuoberst.
  3. Sagen Sie Ihre Termine vorsorglich ab oder besprechen Sie Terminübernahmen durch Kolleginnen und Kollegen.
  4. Legen Sie eine Mappe „Abwesenheit“ bereit, in die Ihre Vertretung die in den nächsten Tagen eingehende Vorgänge ablegen soll, die Zeit bis zu Ihrer Rückkehr haben
  5. Besprechen Sie grob mit einer Vertretung Ihren Arbeitsplatz.
  6. Erinnern Sie an Mailumleitungen, automatische Mailantworten oder Telefonumleitungen, die im Falle einer Fehlzeit einzurichten sind.
  7. Vereinbaren Sie eine Uhrzeit am nächsten Tag, bis zu der Sie Ihre Vertretung informieren, ob Sie sich nach dieser Nacht so krank fühlen, dass Sie zum Arzt gehen.

Und wenn Sie morgens fit genug zum Arbeiten sind? Dann war die Vorarbeit nicht umsonst, sondern Ihr Arbeitsplatz ist gut organisiert und Sie können durchstarten.

Und wenn es keine Erkältung sondern eine Grippe ist?

Für Laien ist es oft schwierig, zwischen „Erkältung“, „Schnupfen“, „grippalem Infekt“ und der „echten Grippe“ zu unterscheiden. Hier ist eine Hilfestellung zu einer ersten Unterscheidung zwischen einer Erkältung und einer echten Grippe (Influenza). Ansonsten gilt: Arzt aufsuchen statt Selbst- oder Internetdiagnose.

Kennzeichen Erkältung Echte Grippe (Influenza)
Erkrankungsbeginn langsame Verschlechterungrasche, abrupte Verschlechterung
Kopfschmerzen dumpf bis leichtstark bis bohrend
Schnupfen oft Niesen, laufende bzw. verstopfte Naseteilweise auftretend
Fieber meist geringoft hoch bis 41 °C, dazu Schüttelfrost, Schweißausbrüche
Gliederschmerzen geringstarke Gelenk- und Muskelschmerzen
Husten geringer Hustenreiztrockener Husten, schmerzhaft, meist ohne Schleim
Halsschmerzen oft Halskratzen, Heiserkeitstark, mit Schluckbeschwerden
Müdigkeit Abgeschlagenheitschwer, auch bis drei Wochen danach möglich, Appetitlosigkeit, Schwächegefühl, Kreislaufbeschwerden
Erkrankungsdauer einige Tage7 bis 14 Tage, anfänglich oft ohne erkennbare Besserung

Jetzt sind Sie dran – mit Erkältung ins Büro?

Tapfer sein oder vernünftig sein? Das ist die Frage, die sich vielleicht jede und jeder selbst beantworten muss. Wenn Fieber zu den Symptomen hinzu kommt, ist für die meisten klar: Mit Erkältung und Fieber ins Büro? Nein danke!

Ich freue mich auf Sie!

Bildnachweis: Elnur / stock.adobe.com

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