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Gehaltsgespräch: 3 Dinge, die Vorgesetzte gar nicht hören wollen!

Lesezeit: 2 Minuten Sie werden zum spontanen Gehaltsgespräch gebeten? Das ist Ihre große Chance, um auf Ihre Fähigkeiten hinzuweisen und mehr Gehalt zu erhalten. Doch Vorsicht: Einige Sachen wollen Vorgesetzte und Personaler nie hören. Achten Sie im nächsten Gehaltsgespräch einfach darauf, dass Sie die 3 Dinge, die Personaler und Vorgesetzte gar nicht hören wollen, nicht ins Spiel bringen.

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Gehaltsgespräch: 3 Dinge, die Vorgesetzte gar nicht hören wollen!

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Gehaltsgespräch: 3 Dinge, die Vorgesetzte gar nicht hören wollen!

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Bringen Sie in einem Gehaltsgespräch nie Mitleid mit ins Spiel!

  • „Eine Gehaltserhöhung wäre für mich doch so wichtig! Ich habe doch zwei Kinder und muss auch noch meine Ex-Frau unterstützen…“
  • „Sie wissen ja selbst, wie sehr die Mieten in unserer Stadt gestiegen sind. Mit einer Gehaltserhöhung könnte ich meine Wohnung in der Nähe der Firma halten und müsste nicht aufs Land ziehen…“
  • „Die Lebenshaltungskosten steigen ja jedes Jahr…“

Achtung! Wer Mitleid in einem Gehaltsgespräch einsetzt, wird schnell eine Entscheidung beeinflussen: Nämlich die der Entscheider, dass es nicht mehr Geld gibt. Mitleid gehört in keine Gehaltsverhandlung. Einzig und allein Ihr Wert fürs Unternehmen spielt eine Rolle und bietet eine Entscheidungsgrundlage für den Vorgesetzten oder den Personaler.

Erpressungen werden nie Ihren Zweck erfüllen!

  • „Also, ich will es mal so sagen: Ich könnte ja ganz gut ohne die Firma. Aber jeder hier weiß, wie das Unternehmen ohne mich dran wäre. Denn meine Leistung ist unangreifbar!“

Ja, auch wenn Sie auf Ihre Leistung und Ihren Wert für das Unternehmen hingewiesen haben: Erpressung und Unter-Druck-setzen gehen garantiert und berechtigt nach hinten los. Halten Sie sich vor Augen: Niemand ist unersetzlich. Das wissen erst recht die Entscheider in den Unternehmen. Wenn Sie gut und wertvoll für Ihre Firma arbeiten, haben Sie diese Taktik auch gar nicht nötig. Wer den Weg doch einschlägt, muss schlimmstenfalls damit rechnen, dass sich der Arbeitgeber von ihm trennt.

Signalisiert mangelnde Vorbereitung und Desinteresse: Sie wissen nicht um Ihren Wert!

  • „Na gut, wenn Sie mein Gehalt um 20 Prozent anheben, werde ich im Vergleich nicht aus dem Rahmen fallen!“
  • „Wissen Sie eigentlich, wie meine Leistung monatlich bei der Konkurrenz honoriert wird?“

Aussagen wie diese kann sich nur derjenige Arbeitnehmer in einem Gehaltsgespräch erlauben, der wirklich einen realistischen Überblick über den Markt hat. Sorgen Sie vor jedem Gehaltsgespräch deshalb für einen Überblick über die branchenüblichen Löhne. Wer zu hoch pokert und unseriöse Summen ins Spiel bringt, macht sich beim Vorgesetzten unglaubwürdig. Einen meist sehr guten Überblick liefern Ihnen die verschiedenen Karriere- und Job-Portale im Internet.

Bildnachweis: Karin & Uwe Annas / stock.adobe.com

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