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Gefälschter Scheck? Hier zahlt die Bank

Wird ein Scheck von der Bank auf Echtheit überprüft und die Bank erteilt eine falsche Auskunft, muss sie Schadenersatz leisten. Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Karlsruhe hervor (OLG Karlsruhe, 21.10.2008, Az. 17 U 212/07).

Gefälschter Scheck? Hier zahlt die Bank

Der Fall: Ein Auto im Wert von etwa 42.000 Euro sollte mit einem Scheck bezahlt werden. Der Händler ließ den Scheck auf Echtheit prüfen, die Bank bestätigte diese. Daraufhin nahm der Autohändler den Scheck entgegen. Später stellte sich jedoch heraus, dass der Scheck gefälscht war. Der Autohändler verlangte in Folge dessen 40.000 Euro Schadenersatz von seiner Bank. Der Fall ging bis vor das Oberlandesgericht, das den Schadenersatzanspruch des Händlers bestätigte. Das Gericht begründete die Enscheidung damit, dass bei der Prüfung des Schecks ein stillschweigender Auskunfts- bzw. Beratungsvertrag zwischen der Bank und dem Verkäufer zustande gekommen sei, und diese Art von Vertrag Haftungsfolgen nach sich ziehe.

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