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Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz: Burn-Out-Prophylaxe

Lesezeit: 2 Minuten Burn-Out-Prophylaxe: Die tägliche Arbeit ist oft mit Stress und anstrengenden Tätigkeiten verbunden. Das betrifft nicht nur Angestellte und Arbeiter, sondern vor allem auch Chefs und Freiberufler. Wichtig ist, dass man im Unternehmen professionelle Vorkehrungen trifft und die ersten Anzeichen beim Mitarbeiter oder bei sich selbst rechtzeitig erkennt.

2 min Lesezeit
Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz: Burn-Out-Prophylaxe

Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz: Burn-Out-Prophylaxe

Lesezeit: 2 Minuten

Um eine wirkungsvolle Burn-Out-Prophylaxe zu gewährleisten, muss man sich die Frage stellen, welche Menschen sehr anfällig für das Burn-Out sind.

Diese Menschen leider besonders oft unter Burn-Out

  • mit hohem Idealismus
  • mit erhöhtem Kontrollbedürfnis
  • mit schlechtem Zeitmanagement
  • die alles selber machen wollen
  • die sich keine Grenzen setzen können
  • mit hohem Perfektionismus

Die Altersgruppe, welche extrem Burn-Out-gefährdet ist, sind die 30 – 45 jährigen.

Menschen mit Burn-Out deuten Werte um

Dinge die ihnen früher wichtig waren, sind nicht mehr wichtig. Nur die „Sache“ (Job, Firma, Arbeit und so weiter) ist wichtig. Verstärkter Einsatz ohne Delegation – man macht alles alleine. Jede Sorge von einem außen stehenden Menschen wird kritisiert nach dem Motto: “Du hältst mich für schwach.“

Nach außen hin scheinen diese Menschen alle Kriterien für Glück und Erfolg zu erfüllen, innen jedoch spüren sie eine innere Leere bis dann das absolute Burn-Out erfolgt.

Ein Bekannter erzählte mir einmal, dass er auf einer großen Vortragsreise mit zahlreichen Vorträgen rund um den Erdball gewesen ist. Das machte er so lange, bis er nicht mehr wusste, wo er eigentlich war und was er gestern gemacht hatte. Zu Hause war er nicht mehr in der Lage etwas zu essen und musste schließlich von seiner Frau gefüttert werden.

Die 3 Hauptsymptome bei Burn-Out

  • Emotionale Erschöpfung: Der Betroffene fühlt sich chronisch müde und ausgelaugt
  • Depersonalisierung: Zunehmende Wahrnehmungsveränderung an sich selber und an seiner Umwelt
  • Reduziertes Wirksamkeitserleben:  Ausgebrannte erleben sich nur noch eingeschränkt leistungsfähig bis zur kompletten Resignation.

Burn-Out: Wie kann ich vorbeugen?

Am besten, Sie stellen sich die folgenden Fragen und beantworten sie ehrlich:

  • Wo ist die größte Stressgefahr bei mir oder im Unternehmen?

-Sozialer Stress?

-Erwartungsstress (Druck)?

-Emotionaler Stress?

-Akustischer Stress?

  • Wo komme ich her? (meine berufliche Vergangenheit)
  • Was sind meine Kompetenzen? (auf was ich mich verlassen kann)
  • Was sind meine Stärken? (immer stärkenorientiert arbeiten!)
  • Was kann ich besonders gut?
  • Wo ist mein Spaßfaktor bei der Arbeit?
  • Wo sind meine Bedürfnisse?
  • Wie lebe ich meine Bedürfnisse aus?

Führen Sie in Ihrem Unternehmen ein Burn-Out-Management ein

Verteilen Sie die Arbeit so, dass Ihre Mitarbeiter und Sie nicht überlastet werden. Führen Sie immer wieder Pausen ein und fördern sie die positive Kommunikation in Ihrem Betrieb zwischen Ihren Mitarbeitern. Fördern Sie ein gutes Arbeitsklima.

Der Wegweiser aus der Burn-Out-Krise ist auf die individuelle Vorbeugung und Umkehr auf dem Weg des Ausbrennens gerichtet. Wer an einsamen Entscheidungsstellen oder Führungspositionen sitzt, sollte mehr den persönlichen Austausch mit anderen Personen pflegen. Falls Sie Gefahr laufen, den Bezug zu sich, zur Realität und zu anderen Menschen zu verlieren, sollten Sie sich einen Coach leisten.

Auch das moderne Instrument der kollegialen Beratung hilft hier weiter.

Bildnachweis: wutzkoh / stock.adobe.com

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