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Geben Sie dem Staub keine Chance

Lesezeit: 2 Minuten Staub bei der Arbeit kann Ihre Gesundheit bis hin zur Arbeitsunfähigkeit gefährden. An vielen Arbeitsplätzen wird geschliffen, geschnitten und poliert. Dabei entsteht Feinstaub, der beim Menschen bis tief in die Lunge dringen kann. Aber auch Maschinen und Anlagen werden durch Staub massiv gefährdet. Wie Sie dem Staub keine Chance geben, erfahren Sie hier.

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Geben Sie dem Staub keine Chance

Geben Sie dem Staub keine Chance

Lesezeit: 2 Minuten

Jede Branche ist davon betroffen. Staub entsteht überall und verteilt sich rasch in der gesamten Atemluft. Die schwereren Staubpartikel fallen oder sinken schnell zu Boden. Die leichteren Partikel schweben in der Luft herum und werden von Ihren Mitarbeitern eingeatmet. Die Folge sind Husten, Atembeschwerden, lange Krankenstände bis hin zu chronischer Bronchitis und Arbeitsunfähigkeit.

Atemschutzmasken gibt es hier!

Lassen Sie den Staub erst gar nicht entstehen

Viele Arbeitsvorgänge, die Staub verursachen, können durch staubarme oder sogar staubfreie Bearbeitungen ersetzt werden. Achten Sie auch bei Schüttgütern darauf, dass eher grobkörniges Material oder gebundenes Material verwendet, transportiert oder umgefüllt wird.

Verwenden Sie staubarme Materialien

Überprüfen Sie, bevor Sie ein bestimmtes Material einsetzen, ob es dieses auch in staubarmer Ausführung gibt. Fragen Sie beim Hersteller nach!

Bearbeitung in möglichst geschlossenen Anlagen

Wenn sich keine staubarme Alternative bei den von Ihnen eingesetzten Materialien ergibt, so ist das Auftreten von Staub unvermeidbar. Deshalb ist es wichtig, die Stelle an der Staub entsteht, so gut wie möglich abzukapseln. Das kann ein ganzer Raum oder ein kleines Gehäuse sein. Wichtig: Lassen Sie Ihre Mitarbeiter nicht mit dem Staub in Berührung kommen.

Saugen Sie den Staub direkt an der Entstehungsstelle ab

Das ist das Beste, was sich an technischen Möglichkeiten anbietet. Der Staub wird direkt dort abgesaugt, wo er entsteht – bevor er in die Atemluft kommt. Es gibt viele Anbieter von leistungsfähigen Absauganlagen, die sich dieser Sache annehmen können.

Absaugungen müssen regelmäßig gewartet werden

Jede Kette ist nur so stark, wie ihr schwächstes Glied, sagt ein Spruch. Im Falle einer Absauganlage sind die größten Fehlerquellen falsche Rohrquerschnitte, der falsche Ventilator oder Vakuumerzeuger. Nicht zuletzt kommt es auch auf die richtige Filterung an. Diese Stellen müssen bei einer Absauganlage regelmäßig gewartet werden.

Lüften Sie Ihrer Arbeitsräume regelmäßig

Es kommt immer wieder vor, dass trotz guter Vorkehrungen der Feinstaub in die Atemluft gelangt und dort in der Luft herumschwebt, ohne sich irgendwo auf einer Fläche absetzen zu können. Deshalb ist es notwendig, solche Räume regelmäßig zu lüften.

Entsorgen Sie Ihre Abfälle sofort und staubfrei

Abgelagerter Staub und staubiges Material ist genauso gesundheitsgefährdend, auch wenn es irgendwo kurz herumliegt oder gelagert wird. Entsorgen Sie staubige Abfälle sofort und staubfrei in geeigneten geschlossenen Behältern oder reißfesten luftdichten Staubsäcken.

Reinigen Sie Ihre Arbeitsplätze regelmäßig

Am Boden oder auf sonstigen Flächen liegender Staub kann sogar schon durch einen leichten Luftzug aufgewirbelt werden. Deshalb saugen sie den Staub mit einem geeigneten Industriestaubsauger oder einer zentralen Staubsaugeranlage sofort ab. Fegen, Schaufeln und Kehren ist bei abgelagertem Feinstaub verboten!

Halten Sie Ihre Arbeitskleidung sauber

Staub verschmutzt sehr leicht Ihre Arbeitskleidung. Damit Sie den Staub bei Ihrer Arbeit nicht mit sich herumschleppen und andere Bereiche in Ihrem Betrieb verunreinigen, muss Ihre Arbeitskleidung immer sauber gehalten werden. Auch bis nach Hause dürfen Sie Ihre Verunreinigung nicht schleppen. Das kann in mehreren Fällen sogar Ihre Angehörigen gefährden.

Verwenden Sie bei staubintensiven Arbeiten Atemschutz

Wenn sich Staub nicht vermeiden lässt oder technische Hilfsmittel nicht ausreichend sind, so müssen Sie eine geeignete Staubschutzmaske tragen. Achten Sie darauf, dass Sie keine billige aus dem Baumarkt verwenden, sondern informieren Sie sich über die Schutzklasse, die für Ihren Staub geeignet ist!

Bildnachweis: didesign / stock.adobe.com

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