Businesstipps Steuern & Buchführung

Für Anwälte oder Steuerberater gilt eine Verschwiegenheitspflicht – fast immer

Lesezeit: < 1 Minute Dennoch kann das Finanzamt von solchen Kontakten erfahren. Etwa dann, wenn Sie bewirtet werden. Will Ihr Berater das Geschäftsessen von der Steuer absetzen, entfällt seine Verschwiegenheitspflicht. Gemäß Bundesfinanzhof ist Ihr Name anzugeben. Lediglich der Inhalt der Gespräche bleibt geschützt.

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Für Anwälte oder Steuerberater gilt eine Verschwiegenheitspflicht – fast immer

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Ähnlich hat jetzt das Finanzgericht Sachsen-Anhalt bei Telefonkosten entschieden (Az. 1 K 371/02). Ein Steuerberater hatte mit dem betrieblichen Telefon in seiner Praxis auch private Gespräche geführt. 22% bezeichnete er als privat veranlasst, die übrigen Kosten wollte er als Betriebsausgaben geltend machen. Das Finanzamt bestand jedoch auf die namentliche Auflistung aller betrieblichen Gesprächspartner. Zu Recht, urteilte das Finanzgericht. Ohne Einzelaufzeichnungen sind die Kosten nicht absetzbar.
Legen Sie Wert auf absolute Diskretion, sollten Sie Einsichtmöglichkeiten dieser Art vermeiden. Lassen Sie sich nicht von Beratern zum Essen einladen. Klären Sie auch die Frage der Telefonate. Die steuerliche Nachweispflicht sollte nicht mit Ihren Verschwiegenheitsinteressen kollidieren.

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