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Fünf Gründe, warum Existenzgründungen häufig scheitern

Lesezeit: 2 Minuten Es gibt viele Gründe, warum Existenzgründungen scheitern können. Schon in der Gründungsphase können angehende Unternehmer einiges falsch machen. Beachten Sie vor allem die hier angesprochenen Fallstricke.

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Fünf Gründe, warum Existenzgründungen häufig scheitern

Fünf Gründe, warum Existenzgründungen häufig scheitern

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Zu den häufigsten Gründen, warum Existenzgründungen scheitern, gehören Fehler in der Gründungsphase. Existenzgründer sind häufig Experten auf ihrem Gebiet, haben in kaufmännischen Bereichen aber Defizite. Hinzu kommen unzureichende Führungserfahrungen. Ein eher „technik-lastiger“ Gründer könnte durch Schulungen versuchen, kaufmännisches Wissen zu erwerben oder kaufmännische Experten für seine Geschäftsidee zu begeistern.

Fehler im Business-Plan als Grund, warum Existenzgründungen scheitern

Damit Existenzgründungen nicht scheitern, bedarf es einer durchdachten Unternehmensplanung. In diesem Zusammenhang kommt einem schlüssig abgefassten Business-Plan eine besondere Bedeutung zu. Der Business-Plan ist somit eine unverzichtbare Grundlage, um ein Gründungsvorhaben erfolgreich und profitabel umzusetzen.

Darüber hinaus wird mit zunehmendem Kapitalbedarf tendenziell die Notwendigkeit steigen, einen ausführlicheren Business-Plan zu erstellen. Von besonderer Bedeutung ist hierbei der Zahlenteil, da hier die Auswirkungen der Annahmen und Aktivitäten auf Personalstärke, Umsätze, Investitionen, Liquidität und Gewinne dargestellt werden. Fehler in diesem Bereich gehören zu den häufigen Gründen, warum Existenzgründungen scheitern.

Meine Empfehlung: Nutzen Sie ein kostenloses Handbuch zur Business-Plan-Erstellung.

Zu geringes Eigenkapital

Bei jeder Existenzgründung müssen sich die Gründer über den erforderlichen Kapitalbedarf im Klaren sein. Dieser wird in Form von Eigenkapital und Fremdkapital gedeckt. Ein zu gering bemessenes Eigenkapital gehört zu den wesentlichen Gründen, warum Existenzgründungen scheitern.

Hinweis: Eigenkapital verringern die Gefahr von Liquiditätsproblemen, die vor allem dann auftreten können, wenn die Ist-Daten von den Plan-Daten im negativen Sinne abweichen – die Erlöse beispielsweise nicht in der gewünschten Höhe erzielt werden können oder die Kosten doch höher sind, als erwartet.

Meine Empfehlung: Verfügen Sie nicht über ausreichend Eigenkapital, können Sie unter Umständen bestimmte Förderprogramme des Bundes für sich in Anspruch nehmen. Denn: Fördermittel stehen nicht nur in Form von Darlehen zur Verfügung. Sogenannte Nachrangdarlehen haben eine ähnliche Funktion wie Eigenkapital. Ein typisches Beispiel für solche eigenkapitalähnlichen Finanzierungsformen ist das ERP-Kapital für Gründungen.

Fixe Kosten als Grund dafür, dass Existenzgründungen scheitern

Fixe Kosten sind unabhängig von den Erlösen, die Sie erzielen. Selbst wenn ein Produktionsunternehmen kein einziges Stück herstellt oder ein Dienstleistungsunternehmen seinen Kunden nicht eine einzige Stunde in Rechnung stellen kann, fallen bestimmte Kosten an (Miete, Gehälter, Heizung etc.). Je höher diese Kosten sind, desto schwieriger ist es, mit Umsatzrückgängen klarzukommen.

Zu den bedeutenden Gründen, warum Existenzgründungen scheitern, gehört somit der Aufbau von zu hohen fixen Kosten.

Eine fehlende Liquiditätsübersicht führt häufig zum Scheitern

Eine fehlende Liquiditätsplanung ist häufig Mitauslöser fast aller Insolvenzen. Bereits die Zahlungsunfähigkeit eines Kunden – häufig genügt schon der Ausfall einer (größeren) Forderung, der nicht vorhersehbar war – kann genügen, um die eigene Zahlungsfähigkeit zu gefährden.

Existenzgründer müssen bereits zu Beginn ihrer unternehmerischen Tätigkeit über angemessene liquide Mittel verfügen. Im Zweifelsfall gilt: Liquidität vor Rentabilität. Mit der Liquiditätsplanung verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre Einzahlungen und Auszahlungen und können diese koordinieren. Vor allem aber: Eine fehlende Liquiditätsplanung ist einer der wichtigsten Gründe, warum Existenzgründungen scheitern.

Forderungsausfälle und fehlendes Debitorenmanagement

Ein Geschäft ist nur dann ein gutes Geschäft, wenn der Kunde das, was er bei Ihnen erworben hat, auch bezahlt. Dies gilt auch für Existenzgründer.

Ein fehlendes Debitorenmanagement gehört ebenfalls zu den Gründen, warum Existenzgründungen scheitern können. Dabei lassen sich mit einem professionellen Debitorenmanagement nicht nur Forderungsausfälle vermeiden – auch die Liquidität kann sich deutlich verbessern.

Bildnachweis: contrastwerkstatt / stock.adobe.com

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