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Führungsstil: Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit

Lesezeit: 2 Minuten Die Art und Weise, wie der Chef das Unternehmen führt, spielt eine entscheidende Rolle für die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Zwar ist auch die fachliche Qualifikation des Vorgesetzten ein wichtiger Faktor für den Erfolg eines Unternehmens – Fachkompetenz allein macht aber noch keinen guten Chef.

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Führungsstil: Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit

Führungsstil: Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit

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Die richtige Mitarbeiterführung ist nicht zuletzt auch eine Frage des Führungsstils. Im Idealfall passt sich der Führungsstil der jeweiligen Situation an. Ist die Stimmung in der Belegschaft gut, ist es unangebracht, ohne Not den autoritären Vorgesetzten zu geben. Hier sind einige der Führungsstile, die man in deutschen Unternehmen am häufigsten sieht:

Ein autoritärer Führungsstil ist wenig zeitgemäß

Ein autoritärer Führungsstil kommt bei den wenigsten Angestellten gut an. Wenn der Chef ein „harter Hund“ ist, sind zwar die Leistungen der Mitarbeiter meist auf einem akzeptablen Niveau – dies kommt jedoch daher, dass Sie aus Angst vor dem Chef ihr Arbeitspensum immer weiter hochschrauben.

Solch ein Führungsstil ist auf lange Sicht kaum durchzuhalten und führt dazu, dass bei einigen Angestellten irgendwann der berüchtigte „Burn Out“ kommt.

Zudem wird durch einen autoritären Führungsstil die Mitarbeiterfluktuation in die Höhe getrieben, da viele Angestellte dem Druck auf Dauer nicht gewachsen sind. Spätestens dann, wenn die Gesundheit unter dem unangenehmen Arbeitsklima leidet, ziehen viele die Reißleine und verlassen das Unternehmen.

Ein gemäßigter Führungsstil – der goldene Mittelweg?

Einige Unternehmensführer entscheiden sich für einen gemäßigt-autoritären Führungsstil. Dies bedeutet, dass sie in der Regel Konflikte vermeiden und sich lieber mit den Mitarbeitern einigen. Wenn es jedoch ans Eingemachte geht und der Chef mit dem Rücken zur Wand steht, greift er auf autoritäre Methoden zurück und zieht die angekündigten Maßnahmen mit eiserner Hand durch.

Ein solcher Führungsstil geht so lange gut, wie der Chef nicht selbst unter Druck gerät. In gesunden Unternehmen merken viele der Mitarbeiter gar nicht, dass Ihr Vorgesetzter einen gemäßigten Kurs fährt, weil solch eine Situation noch nie eingetreten ist.

Freundschaftlicher Führungsstil – wenn der Chef zum Kumpel wird

In einigen Unternehmen ist es üblich, dass der Chef zu seinen Angestellten ein kumpelhaftes Verhältnis pflegt. Dies hat zunächst einmal viele Vorteile – der Angestellte wird nicht permanent unter Druck gesetzt und hat viele Freiheiten.

Andererseits kann ein solcher Führungsstil dazu führen, dass auf Dauer die Leistung der Mitarbeiter darunter leidet. Da diese fälschlicherweise glauben, dass sie von Ihrem Vorgesetzten nichts zu befürchten haben, können sich im Laufe der Zeit Faulheit und Schludrigkeit breitmachen.

Machen Sie unmissverständlich klar, dass trotz des lockeren Umgangstons eine dauerhaft gute Arbeitsleistung erwartet wird. Auf diese Weise kann man ein freundschaftliches Verhältnis zu den Mitarbeitern pflegen und gleichzeitig sicherstellen, dass die Ziele des Unternehmens erreicht werden.

Der „Laissez faire“-Stil – der Chef kümmert sich um nichts

In einigen wenigen Unternehmen herrscht ein sogenannter „Laissez faire“ – Führungsstil. Es ist die Frage, ob man noch von „Führung“ sprechen kann, wenn der Chef sich aus allem heraushält und die Mitarbeiter selbst alle Entscheidungen treffen lässt.

Ein solcher Führungsstil ist im Prinzip nur möglich, wenn das Niveau im Team derartig hoch ist, dass der Vorgesetzte nicht einzugreifen braucht. Wenn alle Beteiligten so kompetent sind, dass sie alle selbst jederzeit den Chefposten einnehmen könnten, kann der „Laissez faire“-Stil die beste Lösung darstellen. In den meisten Firmen dürfte ein solcher Führungsstil jedoch in einem Desaster enden.

Bildnachweis: Yakobchuk Olena / stock.adobe.com

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