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Fremdheitsmanagement: Wie gut sich Fremdheit anfühlt, entscheiden Sie!

Lesezeit: 2 Minuten Versuchen Sie nicht, Ihre – wie auch immer geartete - Wahrnehmung gegenüber Fremdem oder Andersartigem abzuschaffen. Das wäre unnatürlich, also gegen die menschliche Natur. Schauen Sie aber Ihre Fremdheitsgefühle etwas genauer an und versuchen Sie, Fremdheit, wo es geht, gewinnbringend einzusetzen.

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Fremdheitsmanagement: Wie gut sich Fremdheit anfühlt, entscheiden Sie!

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Das Gefühl, die eigene Kultur, die kulturellen Abläufe und Gewohnheiten der eigenen Gruppe als normal und selbstverständlich zu betrachten, ist eine menschliche Konstante. Jeder Mensch empfindet demnach seine Kultur als die "naturgegebene".

In dem Moment, wo er auf Neues, auf Fremdes trifft, gibt es verschiedene Möglichkeiten des Erlebens und des Umgangs mit dem Fremden. Dieses Fremdheitsmanagement kann man entwickeln und führt im Idealfall zu einem höheren Maß an interkultureller Kompetenz.

Qualitäten von Fremdheit

Fremdheit kann sich zum einen als Unsicherheit anfühlen, z.B., wenn man nicht weiß, zu welchen Gelegenheiten man welche Begrüßungsrituale anwendet. Unsicherheit fühlt sich meistens unangenehm an. Fremdheit kann jedoch auch als unbekannt aber gleichzeitig exotisch empfunden werden. Dies betrifft z.B. fremdes Essen, interessante Rituale, o.Ä. Diese Fremdheit empfinden die meisten Menschen als positiv oder herausfordernd.

Anders ist dies bei Fremdem, was wir weder einordnen können, was nah an uns herankommt und bedrohlich auf uns wirkt. Dies ist z.B. der Fall bei religiösen Abweichungen von unserer Stammkultur oder Mustern, die unseren Grundwerten widersprechen. Beim Fremdheitsmanagement geht es in erster Linie darum, diese eigentlich relativen Definitionen von Fremdheit abwandeln zu können.

Wenn es Ihnen gelingt, bedrohlich Fremdes in "nur" unbekanntes Fremdes oder sogar exotisch Fremdes zu wandeln, sind Sie schon ein ganzes Stück weiter in Sachen Fremdheitsmanagement.

Dies setzt natürlich voraus, dass Sie zum einen lernbereit genug sind, um zu erfahren, was hinter dem Fremden steckt, damit es seinen Schrecken verlieren kann und zum anderen, dass Sie bereit sind, eine gewisse Toleranz an den Tag zu legen, um Andersartigkeit (Fremdheit) in Ihr Wertekonzept zu integrieren und dadurch u. U. Mehrdeutigkeit in Ihrem Leben zuzulassen.

Gleichzeitig sollte Ihnen immer bewusst sein, dass Eigenabgrenzung eine wichtige Funktion hat, aber eben, gekoppelt mit einem Stück Gelassenheit nicht immer bedrohlich, gefährlich oder negativ empfunden werden muss. Integration im ursprünglichsten Sinn des Wortes bedeutet hier:

Miteinbeziehen verschiedener Möglichkeiten, die Welt zu sehen. Man kann Angst davor haben oder man kann das spannend finden.

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