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Freistellungsauftrag: Berücksichtigen Sie den neuen Sparer-Freibetrag

Lesezeit: < 1 Minute Seit Jahresbeginn gilt nur noch ein gekürzter Sparer-Freibetrag, der bei 1.370 Euro für Singles und 2.740 Euro für Verheiratete liegt. Diese Kürzung hat auch Auswirkungen auf die Erteilung von Freistellungsaufträgen, mit der sich der Abzug von Zinsabschlag- und Kapitalertragsteuer vermeiden lässt.

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Freistellungsauftrag: Berücksichtigen Sie den neuen Sparer-Freibetrag

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Der Freistellungsauftrag ermöglicht es Ihnen, in Höhe des Sparer-Freibetrags zuzüglich des Werbungskosten-Pauschbetrags Kapitalerträge abzugsfrei zu kassieren. Der Werbungskosten-Pauschbetrag beträgt seit 1.1.2002 € 51,- / € 102,- für Alleinstehende / Verheiratete. Werden höhere Werbungskosten im Rahmen der Einkommensteuererklärung nachgewiesen, bleiben noch höhere Einnahmen aus Kapitalvermögen steuerfrei. Mit dem Freistellungsauftrag lassen sich insgesamt also für Alleinstehende: 1.421 € und für Verheiratete: 2.842 € vom Zinsabschlag und Kapitalertragsteuerabzug freistellen.

Falls Sie nur einen Freistellungsauftrag erteilt haben, brauchen Sie nichts zu unternehmen. Die jeweilige Bank, Sparkasse, Investmentgesellschaft, Lebensversicherung oder die Bundeswertpapierverwaltung passen den Freistellungshöchstbetrag automatisch dem gesunkenen Wert an. Falls Sie mehrere Freistellungsaufträge erteilt haben, müssen Sie dafür sorgen, dass der insgesamt von Abzügen freigestellte Betrag den neuen Freistellungshöchstbetrag nicht überschreitet. Andernfalls riskieren Sie eine Meldung des Bundesamts für Finanzen an Ihr heimisches Finanzamt. Das sorgt zwar nicht unbedingt für großen Ärger, aber doch für zusätzlichen Erklärungsbedarf, den Sie sich sparen können.

Wenn Sie Ihre Freistellungsaufträge ändern: Überprüfen Sie bei dieser Gelegenheit, ob die bisherigen Freistellungsbeträge den tatsächlichen Erträgen bei dem jeweiligen Institut entsprechen und berücksichtigen Sie dabei auch die neue Dividendenbesteuerung.

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