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Freie Mitarbeiter ohne Angst vor Scheinselbstständigkeit beschäftigen

Lesezeit: < 1 Minute Sie schaffen Ihre Arbeit nicht mehr allein, aber einen festen Mitarbeiter wollen Sie auch nicht gleich einstellen. Zu hoch sind die Kosten, zu unsicher die künftige Auftragslage. Ein typisches Problem, in dem Unternehmer in den ersten Jahren ihrer Selbstständigkeit stecken. Eine Alternative zum festen Arbeitsverhältnis, die sich in einer solchen Situation anbietet, sind freie Mitarbeiter, doch mit ihnen erregt man schnell den Verdacht der Scheinselbstständigkeit.

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Freie Mitarbeiter ohne Angst vor Scheinselbstständigkeit beschäftigen

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Die Vorteile freie Mitarbeiter zu beschäftigen liegen auf der Hand:

Sie werden nur bei Bedarf eingesetzt. Die Bezahlung erfolgt nur, wenn die Arbeit auftragsgemäß erledigt wird. Sie haben einen geringeren Verwaltungsaufwand und weniger Kosten, da sich freie Mitarbeiter um Sozialversicherung und Steuern selber kümmern müssen. Das Arbeitsverhältnis kann einfacher beendet werden.

Doch die Sozialversicherungen überwachen sehr genau, ob freie Mitarbeiter in Wirklichkeit sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer in Scheinselbsständigkeit sind. Denn in einem solchen Fall drohen saftige Strafen. Daran hat auch der Wegfall der Vermutungsregel wenig geändert. Die Sozialversicherungen beurteilen Arbeitsverhältnisse mit freien Mitarbeitern in erster Linie danach, ob sie nicht weisungsgebunden sind und kein Teil eines Betriebs sind. Sie verschaffen sich dazu einen Gesamteindruck anhand der folgenden Kriterien:

1) Der freie Mitarbeiter darf auch für andere Mitarbeiter arbeiten.

2) Der Mitarbeiter muss Ihre Aufträge nicht annehmen.

3) Sie geben keinen Dienstplan vor.

4) Der freie Mitarbeiter kalkuliert seine Honorare selbst.

5) Er verfügt über die notwendige Qualifikation (z.B. Meisterbrief).

6) Bezahlt wird in Abhängigkeit vom Auftrag.

7) Die Haftung für Fehler bei seiner Arbeit übernimmt der freie Mitarbeiter selbst.

So sollte der Verdacht der Scheinselbstständigkeit gar nicht erst aufkommen.

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