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Frauenquote: Vor- und Nachteile

Lesezeit: 2 Minuten Frauenverbände und Politiker waren sich selten in einem Thema so einig wie in diesem: Die Anzahl der weiblichen Führungskräfte ist in deutschen Unternehmen bei weitem nicht so hoch, wie in anderen Ländern. Als perfekte Lösung wird immer wieder die Frauenquote ins Gespräch gebracht, welche nicht nur für deutsche Unternehmen, sondern auch für in Deutschland tätige Unternehmen verpflichtend wäre und für große Unternehmen bereits ist.

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Doch was bringt diese Quote überhaupt, und ist sie nicht mehr ein Wahlkampfthema als wirklich wirtschaftlich sinnvoll?

Frauen an die Macht – So schlecht sieht es gar nicht aus!

Die Geschichte der Frauenbewegung ist ein spannender Rückblick auf die Geschichte der BRD, und die der DDR. Während die Bundesrepublik eher wertkonservativ war, so waren und sind Frauen in den Führungsebenen eines Betriebes in der DDR keine Seltenheit. Der Osten war und ist dem Westen hier also weit voraus, und das ganz ohne Quote.

Doch es hat sich hier innerhalb der letzten zehn Jahre einiges getan. Noch nie war die Frau als Führungskraft so gefragt wie heute, und das fern jeglicher positiver, aber auch negativer Klischees. Moderner Sexismus hat bei den meisten Unternehmen keine Chance, denn hier hatte man die Erkenntnis das Qualifikation doch wichtiger ist, als die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Geschlecht.

Eine positive Entwicklung, die die Einführung einer Frauenquote zügig zunichte machen würde.

Denn mit einer Frauenquote wären die Unternehmen und Betriebe verpflichtet weibliche Führungskräfte ohne Rücksicht auf die Qualifikation einzustellen. Die sogenannte "Quotenfrau" mit all ihrer negativen Stigmatisierung wäre geboren.

Waren es bisher noch die sexistischen Klischees, mit denen sich das weibliche Geschlecht herumschlagen musste, so kann jetzt direkt an der Qualifikation genagt und gemobbt werden. Viele Unternehmer sind mitunter nicht nur aus diesem gewichtigen Grund gegen die Einführung einer Quote für die Einstellungen bei weiblichem Führungspersonal.

Nicht umsonst weisen führende Unternehmensverbände auf die stetig steigende Zahl weiblicher Führungskräfte in deutschen Unternehmen und gesetzliche Regelungen zur Diskriminierung. Eine weitere gesetzliche Regelung wäre hier als völlig unangebracht und würde nur eine weitere bürokratische Belastung für die Firmen bedeuten. Dies muss auch die realistische Politik immer wieder anerkennen, weswegen die Diskussion über eine gesetzliche Frauenquote wohl eher den Hardlinern der Parteien geschuldet ist.

Doch auch wenn die Diskussion getrost als überfällig und veraltet bezeichnet werden kann, so rückte sie die Diskriminierung von Frauen und anderen Gesellschaftsgruppen in den Mittelpunkt. Eine Diskussion, die auch weiterhin geführt werden muss.

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