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Flachbildschirm: Gefahr und Risiko durch Quecksilber

Lesezeit: 2 Minuten Flachbildschirme, oder Neudeutsch Flatscreens, sind heutzutage nicht mehr wegzudenken. Ob als Flachbildschirm-Fernseher, -Display oder als Computerbildschirm. Neuerdings sind Flachbildschirme auch in 3D und in HD erhältlich und erfreuen die Konsumenten. Was viele aber nicht wissen ist, dass Flachbildschirme eine große Gesundheitsgefahr bedeuten. Hier erfahren sie mehr.

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Flachbildschirm: Gefahr und Risiko durch Quecksilber

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Die Entwicklung von Flachbildschirmen ist bereits sehr weit fortgeschritten. Vor zwanzig Jahren wären solche Bildschirme noch undenkbar gewesen. Sehr lange gab es den großen, schweren Röhrenbildschirm. Mittlerweile haben sich die Technologien weiterentwickelt und werden ständig verbessert. Was sich jedoch nicht verbessert hat, sind die giftigen Schwermetalle, welche immer noch eingesetzt werden.

Wie sind Flachbildschirme aufgebaut?

Grundsätzlich ist das Innere eines Flachbildschirms aus mehreren Schichten und Folien aufgebaut. Auf der hintersten Folie ist eine Leuchtschicht aufgebracht, welche aus Quecksilber besteht. Dieses Quecksilber ist ein Schwermetall und für den Menschen hochgradig giftig. Kommt dieses Material in die Umwelt, so kann das zu schweren Vergiftungen führen.

Aus welchen Materialien besteht ein Flachbildschirm?

Die folgenden Angaben sind Durchschnittswerte, da es in der Zusammensetzung mehr oder weniger große Unterschiede bei Fernsehern, Monitoren und Notebooks gibt:

  • 40 Prozent Metalle
  • 30 Prozent Kunststoffe
  • 2 Prozent Kabel
  • 8 Prozent Leiterplatten
  • 8 Prozent LCD Anzeigen
  • 1 Prozent Hintergrundbeleuchtung
  • 5 Prozent Akkus
  • 5 Prozent Glas
  • 1 Prozent unverwertbarer Abfall

Der Anteil von Quecksilber beträgt durchschnittlich 13,4 Milligramm pro Kilogramm Abfall. Das können bei einem großen Fernseher von 10 Kilogramm schon beträchtliche 134 Milligramm Quecksilber sein. Denken Sie auch daran, wie viele Flachbildschirme am Markt verkauft werden und wie viele Flachbildschirme es schon bereits auf Deponien gibt!

Wie kommt Quecksilber von Flachbildschirmen in die Umwelt?

  1. Beschädigung des Flachbildschirmes: Wenn Sie den Flachbildschirm aus größerer Höhe fallen lassen, kann das Gehäuse zerbrechen. Wird dabei auch die hintere Leuchtschichtfolie beschädigt, so wird Quecksilberstaub frei und gelangt in Ihre Atemluft.
  2. Zerlegung in Recycling-Betrieben: Viele Recycling-Betriebe sind nicht für die Zerlegung von Flachbildschirmen ausgestattet. Es gibt nur sehr wenige Unternehmen, die autorisiert sind, Flachbildschirme zu recyceln. Viele werden daher ins Ausland gebracht und dort zerlegt. Ein Bildschirmzerlegeplatz muss so ausgestattet sein, dass der Mitarbeiter, welcher mit der Zerlegung des Bildschirms in seine Einzelteile beschäftigt ist, mit einem persönlichen Arbeitsschutzanzug, Atemschutzmaske und einer wirkungsvollen Absauganlage ausgerüstet ist.
  3. Unsachgemäße Entsorgung: Es gibt Flachbildschirme, die landen einfach auf dem Müll. Diese Art von Entsorgung ist verboten. Flachbildschirme verrotten nicht, daher werden irgendwann die giftigen Stäube und somit auch das Quecksilber frei und kommt in die Umwelt. In Afrika gibt es bereits Landstriche, die übersät mit kaputten Bildschirmen und Computern sind. Diese werden einfach aus den reichen Industrieländern dorthin geschickt. Hier tickt eine Zeitbombe!

Wichtige Links zum Thema Entsorgung von Flachbildschirmen:

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