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Finanzbranche wird als Arbeitgeber immer beliebter

Finanzberatungen haben lange unter einem schlechten Image gelitten, was die Suche nach Nachwuchskräften erschwerte. Doch diese Zeiten sind vorbei. Laut Analyse des Bewertungsportals Kununu rangiert die Finanzbranche im Ranking der bei Arbeitnehmern am beliebtesten Branchen mittlerweile auf Platz drei. Neben den guten Verdienstmöglichkeiten hat das noch andere Gründe.

Finanzbranche wird als Arbeitgeber immer beliebter

Finanzbranche wird als Arbeitgeber immer beliebter

Freiräume für freie Finanzberater

Einige Ursachen für die Trendumkehr erkennt man, wenn man bei der Karriereplattform Xing einen Blick zum Beispiel auf das Profil von tecis wirft. Bei dem Finanzdienstleister tecis eröffnet sich selbstständigen Finanzberatern nicht nur die Chance auf eine schnelle Karriere, sondern auch auf eine ausgewogene Work-Life-Balance: Einen großen Teil des Arbeitsumfelds und -umfangs bestimmen freie Finanzberater bei tecis und ähnlich strukturierten Finanzdienstleistern selbst. Gleichzeitig werden sie durch erfahrene Kollegen angeleitet.

Arbeit, Freizeit und Familie in harmonischer Weise miteinander zu vereinbaren – das wird gerade jungen Berufseinsteigern immer wichtiger. Naturgemäß lässt sich dieser Anspruch in freien Berufen einfacher verwirklichen als bei Angestellten mit festen Arbeitszeiten und wenig Möglichkeiten zu einer flexiblen Einteilung. Bei tecis nutzen diese Chance bundesweit bereits mehr als 4.000 Finanzberater. Der Schwerpunkt der Beratungstätigkeit, die einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt, liegt auf den Bereichen Vermögensaufbau, Altersvorsorge und Risikoabsicherung. Es geht also um Themen, die aufgrund der demografischen Entwicklung in Deutschland mit Sicherheit weiter an Bedeutung gewinnen werden.

Viele Wege führen in die Finanzbranche

Damit steigt auch der Beratungsbedarf zu allen Fragen, die diese Themen betreffen. Ein Arbeitgeber, bei dem man als Finanzberater entsprechende Schwerpunkte setzen kann, gewinnt so zusätzlich an Attraktivität. Hinzu kommt, dass der Beruf Finanzberater nahezu jedem Bewerber mit Interesse an Finanzen offensteht. Einen vorgeschriebenen Ausbildungsweg gibt es nicht. Ein abgeschlossenes Studium der Betriebswirtschaftslehre macht sich sicherlich gut im persönlichen Profil, Voraussetzung für eine erfolgreiche Tätigkeit als Finanzberater ist es nicht. Wer eine Ausbildung bei einer Bank oder einer Versicherung absolviert hat, dürfte sich ebenfalls das notwendige Fachwissen angeeignet haben, um künftige Kunden kompetent zu beraten.

Die meisten Arbeitgeber in der Finanzbranche sehen es gern, wenn Bewerber bereits frühzeitig praktische Erfahrung gesammelt haben, etwa durch Praktika oder Nebenjobs während des Studiums. Später empfiehlt es sich Schwerpunkte zu setzen, etwa in den Bereichen Versicherungslehre oder Accounting. Als Spezialist hat man immer einen Vorteil gegenüber nicht spezialisierten Mitbewerbern. Und: Fremdsprachenkenntnisse, vor allem in Englisch, sind in der international agierenden Branche immens wichtig.

Duales Studium kombiniert Theorie und Praxis

Zurück zur Analyse des Bewertungsportals Kununu: Im Ranking der bei Arbeitnehmern am beliebtesten Branchen befinden sich mit den Bereichen Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung (Platz 5), Banken (Platz 8) und Versicherung (Platz 9 drei weitere Branchen, die fundierte Ökonomiekenntnisse voraussetzen. Immer mehr Berufseinsteiger nutzen hier die Möglichkeiten, die ein duales Studium bietet. In Blöcke aufgeteilt verbindet es die theoretische Ausbildung an der Universität mit einer Lehre, zum Beispiel in einer Bank oder bei einem Finanzdienstleister wie tecis.

Absolventen eines dualen Studiums verfügen also zum Berufsstart über eine doppelte Qualifikation. Hinzu kommt, dass eine Spezialisierung bereits sehr früh möglich ist. Und als Spezialist steigt die Chance, einen Großkunden zu gewinnen, zum Beispiel einen Global Player aus der Industrie. Sogenannte Allfinanzberater, also Generalisten, werden dagegen eher von Privatkunden sowie kleinen und mittleren Unternehmen nachgefragt. Generell ist davon auszugehen, dass die Attraktivität von Finanzdienstleistern als Arbeitgeber in den kommenden Jahren noch weiter steigen wird.

Bildnachweis: javiindy / stock.adobe.com

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