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Finanzamt: So können Sie einer Gewinnschätzung entgehen

Lesezeit: < 1 Minute Wenn Sie die Abgabefrist für Ihre Steuererklärung oder -voranmeldung nicht einhalten, kann das Finanzamt harte Sanktionen verhängen. Selbst wenn Sie sich nur wenige Tage verspäten, droht das Finanzamt schnell mit Zuschlägen oder Zwangsgeldern.

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Finanzamt: So können Sie einer Gewinnschätzung entgehen

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Doch es kann noch schlimmer kommen: Wenn das Finanzamt wegen der Verspätung Ihrer Steuererklärung den zu versteuernden Gewinn schätzt, wird ein „Unsicherheitszuschlag“ erhoben, der zur Folge hat, dass ein Steuerbescheid mit einer deutlich höheren Steuerschuld erlassen wird.

Das Finanzamt hat damit ein Druckmittel gegen den Steuerzahler in der Hand – doch Sie können sich gegen die Gewinnschätzung zur Wehr setzen. Wenn das Finanzamt zu solch harten Sanktionen greift, muss es gewisse Regeln einhalten, damit eine Gewinnschätzung zulässig ist:

  1. Das Finanzamt muss vorher versucht haben, Ihre Steuererklärung mit anderen Mitteln zu bekommen, z. B. durch die Androhung von Zwangsgeld.
  2. Das Finanzamt muss die Gewinnschätzung lückenlos dokumentieren (Finanzgericht München, 04.09.2008, Aktenzeichen: 2 K 1865/08).

Um Sanktionen vom Finanzamt vorzubeugen, sollten Sie Ihren Sachbearbeiter frühzeitig informieren und um eine Fristverlängerung bitten, wenn Sie Ihre Steuererklärung nicht fristgerecht abgeben können.

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