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Finanzamt: Kein Rechtsanspruch auf „unverbindliche“ Auskunft

Lesezeit: < 1 Minute Von wegen, Steuererklärung auf einem Bierdeckel, wie einst Friedrich Merz vorgeschlagen hatte. Nicht einmal die Steuerberater können alle Steuerfragen beantworten. Zu kompliziert und umfangreich sind die Regelungen. Manchmal ist es deshalb ratsam, sich direkt mit dem Finanzamt in Verbindung zu setzen, um Steuerfallen zu vermeiden. Dort sieht man sich allerdings nicht als Auskunftsstelle und weist deshalb schon mal Anfragen zurück – vermehrt, seit „verbindliche“ Auskünfte zum Jahresanfang gebührenpflichtig geworden sind.

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Finanzamt: Kein Rechtsanspruch auf „unverbindliche“ Auskunft

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Anspruch auf eine Auskunft können Sie tatsächlich nur in folgenden Fällen haben:
  • Sie beantragen eine verbindliche Auskunft zu noch nicht verwirklichten steuerlichen Sachverhalten (§ 89 Abgabenordnung)
  • Sie beantragen eine Anrufungsauskunft, um für einen konkreten Fall die Besteuerung von Arbeitslohn zu klären (§ 42 e Einkommensteuergesetz)
  • Sie beantragen nach einer Betriebsprüfung eine verbindliche Zusage über die künftige steuerliche Beurteilung eines Sachverhalts (§ 204 Abgabenordnung)

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