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Familienfreundliches Unternehmen: Für beide Seiten ein Gewinn

Lesezeit: 2 Minuten Ein Familienfreundliches Unternehmen ist immer häufiger der bevorzugte Arbeitgeber. Welche Potenziale sich durch Familienfreundlichkeit ergeben, zeigt der Monitor Familienforschung 21.

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Familienfreundliches Unternehmen: Für beide Seiten ein Gewinn

Familienfreundliches Unternehmen: Für beide Seiten ein Gewinn

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Familienfreundliches Unternehmen: Chance für die Gesellschaft

Familienfreundlichkeit gewinnt in einer demografisch alternden Gesellschaft zunehmend an Bedeutung für Unternehmen und Kommunen. Neben einer Analyse der wirtschaftlichen Effekte zeigt der Monitor Familienforschung 21, welche Chancen und Potenziale sich durch Familienfreundlichkeit für die Gesellschaft, Unternehmen und Kommunen ergeben.

„Familienfreundlichkeit ist in einer alternden Gesellschaft ein Wettbewerbsfaktor. Das gilt nicht nur für Unternehmen, die um gut ausgebildete Fachkräfte konkurrieren “ schreibt Ministerin Christina Schröder im Bericht „Familienforschung 21“, den jüngst das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend herausgab.

Familienfreundliches Unternehmen fördert gut ausgebildete Frauen

Zukünftig werden Unternehmen in Konkurrenz um junge, gut ausgebildete Frauen und Männer treten. Familienfreundlichkeit gilt nicht mehr als Selbstzweck, sondern ist eine Notwendigkeit, die sich aus dem Bedarf nach qualifizierten Fachkräften ergibt.

„Familienfreundlichkeit spielt bei jungen Frauen und Männern eine große Rolle bei der Arbeitgeberwahl und ist Grund genug für einen Arbeitgeberwechsel“ (BMSFJ 2008f: 6).5 Für 92 Prozent der Beschäftigten mit Kindern ist die Frage der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei der Wahl des Arbeitgebers ebenso wichtig wie das Gehalt. 78 Prozent aller Befragten können sich vorstellen, den Arbeitgeber zu wechseln, wenn bessere Bedingungen zur Vereinbarkeit geboten werden. 26 Prozent aller befragten Beschäftigten mit Kind haben dies bereits getan.

Familienfreundliches Unternehmen: Familienpolitik sollte fester Bestandteil der Personalpolitik sein

Familienfreundlichkeit wirkt daher sowohl auf die aktuell Beschäftigten, als auch auf die zukünftig zu rekrutierenden Mitarbeiter und sollte fester Bestandteil der Personalpolitik sein, auch wenn kein kurzfristiger monetärer Nutzen daraus zu ermitteln ist. Es geht um langfristige Wettbewerbssicherung und um eine realistische Einschätzung der Aufwände.

Familienfreundlichkeit ist also kein Selbstzweck oder Luxus, mit dem sich ein Unternehmen schmücken kann, sondern bei dem aufkeimenden „War for Talents“ unabdingbare Voraussetzung, um erfolgreich zu sein. Gleichzeitig schafft Familienfreundlichkeit insb. im Bereich der Kinderbetreuung eine große Anzahl neuer Arbeitsplätze, ist also auch über diese Schiene volkswirtschaftlich ein Gewinn.

Lesen Sie mehr darüber, warum Ihr Unternehmen viel Wert auf Familienfreundlichkeit legen sollte, im Bericht Familienforschung 21.

Bildnachweis: bnenin / stock.adobe.com

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