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Fahrtkosten als außergewöhnliche Belastung absetzen?

Lesezeit: < 1 Minute Besuchen Geschiedene ihre Kinder, können die Fahrtkosten eventuell als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden. Ein diesbezügliches Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht läuft gerade. Um sich diese Möglichkeit offen zu halten, sollten Sie über die Reisekilometer zu Ihren Kindern Buch führen, nur für die Hin- und Rückfahrt.

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Fahrtkosten als außergewöhnliche Belastung absetzen?

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Wenn Sie Ihren privaten Pkw benutzt haben, setzen Sie 0,30€ für jeden gefahrenen Kilometer an. Kosten für Übernachtung und Verpflegung können Sie dann hinzurechnen. Diese gesamten Fahrtkosten geben Sie in Ihrer Steuererklärung als außergewöhnliche Belastung an. Wenn das Finanzamt ablehnt, können Sie unter Hinweis auf das laufende Verfahren beim Bundesverfassungsgericht (Az. 2 BvR 1849/04) Einspruch einlegen.

Allerdings ist zu beachten, dass es nur eine steuerliche Auswirkung gibt, wenn der einkommensabhängige Eigenanteil überschritten wird. Das kann dann leicht passieren, wenn es im selben Jahr eine andere außergewöhnliche Belastung außer den Fahrtkosten gab, zum Beispiel aufgrund von Krankheit.

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