Businesstipps Steuern & Buchführung

Fahrtenbuch muss ordnungsgemäß geführt werden

Lesezeit: 2 Minuten Wird ein Fahrtenbuch nicht ordnungsgemäß geführt, kann das Finanzamt die Privatfahrten nach der 1-Prozent-Methode ansetzen (FG Berlin, 16.09.2003, Az.: 7 K 7400/02). Das führt nicht selten zu einer beträchtlichen Gewinnerhöhung und damit zu einer höheren Steuerlast.

2 min Lesezeit

Fahrtenbuch muss ordnungsgemäß geführt werden

Lesezeit: 2 Minuten
Zur Erinnerung: Die 1-Prozent-Methode ist ein Weg, die private Nutzung eines Geschäftswagens pauschal zu versteuern. Auf den zu versteuernden Gewinn wird monatlich 1 Prozent des Bruttolistenpreises des betreffenden Fahrzeugs aufgeschlagen – also eine ganz schön teure Methode! Wenn Sie Ihr Fahrzeug häufig privat nutzen ist das Fahrtenbuch meist die günstigere Variante. Sie schreiben dann auf, welche Strecken Sie geschäftlich gefahren sind und welche privat und rechnen kilometerweise ab.

Das bedeutet für Sie: Weisen Sie die auf Privatfahrten entfallenden Kosten durch entsprechende Belege nach. Zudem müssen Sie das Verhältnis der privaten zu den betrieblichen Fahrten durch ein ordnungsgemäß geführtes Fahrtenbuch belegen.

Praxistipp: Um Ärger zu vermeiden, sollten Sie Ihr Fahrtenbuch immer ordnungsgemäß führen. Notwendige Angaben sind: Datum, Kilometerstand zu Beginn und Ende einer betrieblich veranlassten Fahrt. Zudem müssen Sie das Reiseziel, den Reisezweck und die aufgesuchten Geschäftspartner angeben. Fehlende Angaben können Sie nachträglich anhand vorhandener Unterlagen ergänzen. Aber Vorsicht: Es reicht nicht ein solches Fahrtenbuch im Tabellenprogramm Ihres Computers zu führen. Sie müssen die Aufzeichnungen zeitnah im Auto machen.

Zur Erinnerung: Die 1-Prozent-Methode ist ein Weg, die private Nutzung eines Geschäftswagens pauschal zu versteuern. Auf den zu versteuernden Gewinn wird monatlich 1 Prozent des Bruttolistenpreises des betreffenden Fahrzeugs aufgeschlagen – also eine ganz schön teure Methode! Wenn Sie Ihr Fahrzeug häufig privat nutzen ist das Fahrtenbuch meist die günstigere Variante. Sie schreiben dann auf, welche Strecken Sie geschäftlich gefahren sind und welche privat und rechnen kilometerweise ab.

Das bedeutet für Sie: Weisen Sie die auf Privatfahrten entfallenden Kosten durch entsprechende Belege nach. Zudem müssen Sie das Verhältnis der privaten zu den betrieblichen Fahrten durch ein ordnungsgemäß geführtes Fahrtenbuch belegen.

Praxistipp: Um Ärger zu vermeiden, sollten Sie Ihr Fahrtenbuch immer ordnungsgemäß führen. Notwendige Angaben sind: Datum, Kilometerstand zu Beginn und Ende einer betrieblich veranlassten Fahrt. Zudem müssen Sie das Reiseziel, den Reisezweck und die aufgesuchten Geschäftspartner angeben. Fehlende Angaben können Sie nachträglich anhand vorhandener Unterlagen ergänzen. Aber Vorsicht: Es reicht nicht ein solches Fahrtenbuch im Tabellenprogramm Ihres Computers zu führen. Sie müssen die Aufzeichnungen zeitnah im Auto machen.

Wird ein Fahrtenbuch nicht ordnungsgemäß geführt, kann das Finanzamt die Privatfahrten nach der 1-Prozent-Methode ansetzen (FG Berlin, 16.09.2003, Az.: 7 K 7400/02). Das führt nicht selten zu einer beträchtlichen Gewinnerhöhung und damit zu einer höheren Steuerlast.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: