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Fachgeschäft im Einzelhandel: Mit den Kunden kommunizieren

Lesezeit: 2 Minuten Informationen vom und über den Kunden einzuholen und professionell damit umzugehen, wird immer wichtiger im täglichen Kampf um Kunden bzw. Umsatz. Warum das so ist und welche wichtig sind, davon handelt dieser Artikel.

2 min Lesezeit
Fachgeschäft im Einzelhandel: Mit den Kunden kommunizieren

Fachgeschäft im Einzelhandel: Mit den Kunden kommunizieren

Lesezeit: 2 Minuten

Wissen ist Macht, die an dieser Stelle nicht missbraucht werden darf

Ihre Mitarbeiter kennen ihre Kunden und wissen deshalb genau, was für ihre Kunden richtig und der richtige Informationskanal ist, was falsch ist oder bereits zu viel! Sie können bestimmte Wege der Kommunikation mit einzelnen Kunden gehen, die auch er gut findet, akzeptiert, mitgeht, ebenfalls nutzt.

Anrufen als Serviceleistung

Da ist der persönliche Anruf, z. B. beim Eintreffen einer neuen Kollektion oder nach Preisreduzierung eines Bestandssortimentes als erste Maßnahme zu nennen. Ein Mitarbeiter, der den Kunden berät, darf bzw. kann ihn auch persönlich anrufen! Möglicherweise erwartet der Stammkunde das sogar, um als einer der Ersten die Chance zum Einkauf zu bekommen.

Dieses Vorgehen ist besser als eine unpersönliche Rundum-Mail von der zentralen Marketingabteilung per Gießkannenprinzip zu versenden, in der sich der einzelne Kunde wohl kaum wiederfindet und durch die er sich eher belästigt fühlt.

Alle Möglichkeiten einbeziehen

Mitarbeiter können für den Kunden bestimmte, spezifische Informationen auch per individuelle SMS loswerden. Auch eine E-Mail und selbst die persönliche Benachrichtigung über Facebook gehören heute dazu.

Das kann und wird weit wirkungsvoller sein, als der vom Chef unterzeichnete, wohl formulierte Werbebrief der Marketingabteilung aus dem Elfenbeinturm! Der nämlich bewegt die Kundin bzw. den Kunden manchmal zu nichts mehr als zu einem müden Zucken in den Mundwinkeln und landet im Papierkorb.

Unaufdringliche und zielgerichtete Maßnahmen

Wir müssen uns schon etwas Besonderes einfallen lassen, wenn wir unsere Kunden besonders interessieren wollen! Hierunter fallen beispielsweise bestimmte Kollektions- oder Anlass-bezogene Sortimentsaktionen, Saisonangebote, Gelegenheitsangebote, individuelle oder ausgefallene, vielleicht einmalige Markenangebote, ebenso ausgefallene Kollektionen, hier mal flippig, dort in Form von Übergrößen, Additiven aus anderen Sortimenten, Sonderpositionen o. ä., natürlich im gehobenen Bereich mit entsprechenden Preisen, niemals Ramsch!

Das Besondere aus Sicht des individuellen Kunden macht den Unterschied

Wird mit dem Kunden wie beschrieben kommuniziert, sollten dies immer bestimmte, die bekannten Interessen der individuellen Kunden berührende Themen sein. Fitness, Sport oder Hobbys bieten die Gelegenheit, zielorientiert zu handeln. Und diese Themen, mal ehrlich, kennt der Chef doch gar nicht, nicht einmal die Abteilungsleitung oder die Marketingabteilung!

Aber: Auf individuellen Pfiff kommt es an

Nur eine derartige mit individueller Ansprache und persönlicher Note ausgestattete Kommunikation kann den Interessen der Kunden genügen bzw. ihre Vorzüge, Gepflogenheiten, Neigungen berücksichtigen und damit den bestimmten, individuellen Geschmack treffen! Und nur der interessiert!

Masse und uniformer Generalismus gehören nicht in das Facheinzelhandelsgeschäft und haben dort, sei es in Form von Rundschreiben, Informationsaussendung oder Pauschaleinladung, nichts verloren! Denn ihnen fehlt jeder Charme und Glanz der persönlichen Note!

Freundliche Grüße aus Krefeld und weiterhin viel Erfolg bei der Umsetzung wünscht Ihnen

Theo van der Burgt

Bildnachweis: Kzenon / stock.adobe.com

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