Businesstipps Existenzgründung

Expertentipp von Michael Timpe: Erfolgreich in die Selbstständigkeit

Lesezeit: 2 Minuten Michael Timpe, Chefredakteur des Gründermagazins "Die Geschäftsidee", empfiehlt Ihnen als künftige/-n ExistenzgründerInnen folgende fünf wichtige Überlegungen im Vorfeld einer Unternehmensgründung.

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Expertentipp von Michael Timpe: Erfolgreich in die Selbstständigkeit

Lesezeit: 2 Minuten
1. Erste Anlaufstelle für Gründer
Eine marktfähige Idee allein reicht nicht aus, um ein erfolgreiches Unternehmen zu gründen. Welche möglichen Risiken sollten bei der Vorbereitung auf eine Gründung überprüft werden, worauf sollten ExistenzgründerInnen achten? Die Experten der G.I.B. Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung NRW mbH (www.gib.nrw.de) wissen Rat.

2. Gründungsnetzwerke nutzen
Vorbeugen ist besser als nachsehen! Viele Unternehmenspleiten lassen sich verhindern, wenn die Gründung sorgfältig vorbereitet wird, und die ersten Anzeichen einer drohenden Unternehmenskrise erkannt werden. Nutzen Sie deshalb frühzeitig die Informations- und Beratungsmöglichkeiten in Ihrer Region, die zum Beispiel das Land NRW in Zusammenarbeit mit den Partnern des Gründungs-Netzwerks nrw GO! (www.go.nrw.de) und der Mittelstandsoffensive move(www.move.nrw.de)

Unternehmen an Rhein und Ruhr bietet. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für die Vorbereitung der Gründung, und nutzen Sie die Möglichkeiten zu umfassenden Unternehmensberatungen! Existenzgründungen sind vor allem dann erfolgreich, wenn sie wohl überlegt und sorgfältig geplant sind. Informationsdefizite sind eine wesentliche Pleiteursache.

 3. Unternehmerpersönlichkeit und -wissen als Voraussetzung
Prüfen Sie, ob Sie über die erforderlichen persönlichen Voraussetzungen verfügen, um unternehmerisch tätig zu werden! Gutes fachspezifisches Know-how und Branchenkenntnisse allein reichen nicht aus. Um als Unternehmer tätig zu werden, müssen Sie außerdem mindestens über betriebswirtschaftliches Grundlagenwissen verfügen. Nutzen Sie insbesondere die Zeit vor der Gründung, um Schwächen durch Fortbildungen auszugleichen. Aktuelle Seminartermine finden Sie unter www.go.nrw.de.

4. Sorgfältige Finanzierungsplanung
Planen Sie Ihren Umsatz bzw. den Ertrag des Unternehmens eher pessimistisch! Untersuchungen belegen es: Trotz sorgfältiger und umfassender Gründungsvorbereitung ist das Auftreten von Problemen beim Markteintritt eher wahrscheinlich. Häufig werden die notwendige Anlaufzeit bzw. die Anlaufkosten, bis sich das neu gegründete Unternehmen am Markt etabliert hat, bei der Gründungsplanung unterschätzt. Überprüfen Sie in diesem Zusammenhang auch, wie viel Geld Sie zur Deckung Ihrer persönlichen Lebenshaltungskosten benötigen. ExistenzgründerInnen unterschätzen häufig die Höhe der tatsächlich notwendigen Privatentnahmen und vergessen, dass zum Beispiel für Selbstständige die Kosten der Kranken- und Rentenversicherung erheblich höher sind als für Angestellte.

5. Risiken abwägen
Setzen Sie sich mit den individuellen Risikopotenzialen Ihres Vorhabens auseinander! Planen Sie den "schlimmsten Fall"! Was können Sie tun, wenn sich Ihr Unternehmen nicht optimal entwickelt? Haben Sie zum Beispiel Handlungsspielräume, wenn Sie den geplanten Umsatz nicht erreichen oder Ihre Kunden nur schleppend zahlen? Wenn Sie in diesem Fall keine oder nur eingeschränkte Handlungsspielräume haben: Sind Sie tatsächlich bereit, dieses Risiko im Ernstfall einzugehen?

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