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Expertenrat: Sie regeln Sie eine Krankheitsvertretung

Lesezeit: < 1 Minute Sie wollen einen Mitarbeiter befristet als Krankheitsvertretung für einen erkrankten Mitarbeiter einstellen. Wie vereinbaren Sie das, denn Sie wissen nicht, wann der kranke Mitarbeiter wieder gesund ist?

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Expertenrat: Sie regeln Sie eine Krankheitsvertretung

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Expertenrat zur Krankheitsvertretung: In diesem Fall der Krankheitsvertretung können Sie den Vertrag tatsächlich nicht kalendermäßig auf einen festen Termin befristen, sondern müssen auf eine Zweckbefristung zurückgreifen. Dabei empfiehlt sich folgende Formulierung:
"Der Mitarbeiter wird befristet zur Vertretung des erkrankten Kollegen … eingestellt. Das Arbeitsverhältnis endet an dem Tag, an dem der Vertretene seine Arbeit wieder aufnimmt oder aus dem Arbeitsverhältnis ausscheidet."

Der Hinweis auf das mögliche Ausscheiden des erkrankten Mitarbeiters ist vor allem wichtig, wenn er selbst nur befristet beschäftigt oder schwer erkrankt ist. Kehrt der erkrankte Mitarbeiter nicht zurück, müssen Sie ohne diesen Hinweis die Ersatzkraft möglicherweise – über die Krankheitsvertretung hinaus – dauerhaft beschäftigen.

Beachten Sie: Gemäß § 15 Abs. 2 TzBfG endet ein zweckbefristeter Arbeitsvertrag frühestens zwei Wochen, nachdem Sie Ihren Mitarbeiter über den Zeitpunkt der Zweckerreichung (in dem Beispielfall also die Rückkehr oder das Ausscheiden des vertretenen Mitarbeiters) schriftlich informiert haben. Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Zugangs dieser Information beim Mitarbeiter.

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