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Existenzgründung: Entscheidung Ja oder Nein?

Lesezeit: 2 Minuten Die Gründung einer eigenen Existenz, sei es ein Nebenerwerbsbetrieb oder ein großes Unternehmen, ist ein Schritt mit weit reichenden Folgen. Bevor Sie sich auf ein solches Abenteuer einlassen, müssen Sie genau hinterfragen, ob die Existenzgründung tatsächlich der richtige Weg für Sie ist. Es ist nicht jedermanns Sache, sein eigener Herr zu sein oder Verantwortung für Angestellte zu übernehmen. Dies ist jedoch wichtig für die Entscheidung: Existenzgründung ja oder nein?

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Existenzgründung: Entscheidung Ja oder Nein?

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Persönliche Ziele setzen
Eine solide Basis für eine Existenzgründung mit einem Startup-Unternehmen besteht darin, dass Sie ihre Ziele exakt definieren. Wollten Sie sich schon immer selbständig machen? Verbinden Sie damit persönliche Unabhängigkeit, Umsetzung einer Idee, mehr Einkommen, Ansehen und Selbstverwirklichung? Schreiben Sie Ihre Stärken und Schwächen auf. Das hilft Ihnen sich für oder gegen eine Existenzgründung zu entscheiden und Ihren Businessplan zu erarbeiten.

Persönliche Eigenschaften
Die Erfolgschancen für eine Existenzgründung steigen, wenn fundierte Fachkenntnisse und Branchenerfahrung der Gründerperson vorhanden sind. Neben eines Schul- und Ausbildungsabschlusses sind Praktika und Berufserfahrung – auch in anderen Bereichen – hilfreich, da diese zielorientiert für die eigene Selbständigkeit genutzt werden können.  

Unternehmerische Fähigkeiten
Neben persönlichen Eigenschaften sind auch ausreichende unternehmerische Fähigkeiten gefragt. Viele glauben, dass technische Kenntnisse oder Branchenkenntnisse ausreichen. Doch ebenso wichtig sind allgemeine unternehmerische Fähigkeiten. Die Erfahrung hat gezeigt, dass kleine Firmen vor allem auf Grund allgemeiner Unternehmensfehler scheitern und weniger wegen dem fachlichen oder handwerklichen Geschick der Gründer.  

Kapitalbedarf schätzen
Wie viel Kapital wird für die Existenzgründung benötigt? Für die Kapitalbeschaffung müssen Sie wissen, wie viel Geld Sie für die Gründung Ihres Unternehmens benötigen. Und wie viel Sie später aufwenden müssen, um es am Leben zu erhalten. Eigenes Geld, Immobilien, Wertpapiere und Sicherheiten für Kredite müssen Sie aufbringen, um die notwendigen Investitionen und Kosten zu finanzieren. Faustregel: 15 bis 20 Prozent des späteren Kapitalbedarfs sollten als liquide Mittel verfügbar sein.  

Formalitäten prüfen
Die Gewerbeanmeldung ist verbindlich für alle Existenzgründer (außer Freiberuflern). In manchen Branchen brauchen Sie eine zusätzliche Erlaubnis oder Konzession (etwa Taxifahrer, Transportunternehmer, Gastwirte, Makler). Berufsständische Zulassungen benötigen bestimmte Freiberufler wie Ärzte, Rechtsanwälte, Steuerberater. Eine Orientierung, wer unter die Freiberufler fällt (zahlen keine Gewerbesteuer), bietet Paragraf 18 Einkommenssteuergesetz. Lassen sich alle Formalitäten erfüllen? Sind Konzessionen unbegrenzt verfügbar? Informationen gibt es beim örtlichen Finanzamt und Ordnungsamt.

Gerne helfe ich Ihnen bei Ihrer Entscheidungsfindung, ob die Existenzgründung eine Alternative für Sie ist. Nutzen Sie die Kommentarfunktion für Ihre Fragen.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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