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EuGH und Kündigungsfrist: Was jetzt für unter 25-Jährige gilt

Lesezeit: < 1 Minute Ein EuGH-Urteil vom 7.7.2009, Az. C 555/07 sorgt zurzeit für erhebliche Unruhe bei Arbeitgebern. Der EuGH hat festgestellt, dass die in §622 Abs. 2 BGB enthaltene Regelung, dass Beschäftigungszeiten vor Vollendung des 25. Lebensjahres bei der Ermittlung der Kündigungsfrist nicht berücksichtigt werden, europarechtswidrig ist. Von vielen Juristen war diese Entscheidung erwartet worden.

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EuGH und Kündigungsfrist: Was jetzt für unter 25-Jährige gilt

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Kündigungsfrist bei jungen Arbeitnehmern
Zum Hintergrund: Die von Arbeitgebern einzuhaltende Kündigungsfrist ist gestaffelt nach der Betriebszugehörigkeit der Arbeitnehmer. Je länger der Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen ist, desto länger ist die von Ihnen einzuhaltende Kündigungsfrist. Aber bisher galt, dass dabei Beschäftigungszeiten vor Vollendung des 25. Lebensjahres keine Rolle spielten. Die Einzelheiten zu den Kündigungsfristen für Arbeitgeber ergeben sich aus § 622 Abs. 2 BGB.

Kündigungsfrist: Beschluss vom EuGH
Nun hat der EuGH festgestellt, dass die deutsche Regelung, nach der vor Vollendung des 25. Lebensjahrs liegende Beschäftigungszeiten des Arbeitnehmers bei der Berechnung der Kündigungsfrist nicht berücksichtigt werden, eine europarechtlich verbotene Diskriminierung wegen des Alters darstellt.

Das bedeutet für Sie in Bezug auf die Kündigungsfrist
Sie sollten bei Kündigungen die Kündigungsfrist anders berechnen als bisher. Zählen Sie auch Betriebszugehörigkeiten für Vollendung des 25. Lebensjahres mit.

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