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Etikettiertechnik: Wieso sich eine Etikettiermaschine lohnt

Lesezeit: 3 Minuten Etikettiertechnik gehört in vielen zukunftsorientierten Unternehmen mittlerweile zur Standardausrüstung, denn mit Hilfe der Etikettierung lassen sich viele Prozesse im Handel und der Industrie nachhaltig beschleunigen. An das Warenwirtschafts- beziehungsweise ERP-System angebunden, garantiert die Etikettiermaschine zudem Übersicht dank zeitnaher Erfassung.

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Etikettiertechnik: Wieso sich eine Etikettiermaschine lohnt

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Lesen Sie daher in diesem Artikel, wieso sich die Anschaffung einer Etikettiermaschine und damit von Etikettiertechnik für Ihr Unternehmen lohnt.

Welche Unternehmen profitieren von Etikettiertechnik?

Etiketten finden sich in zahlreichen Branchen, nicht immer macht deshalb aber auch die Anschaffung einer Etikettiermaschine Sinn. Die große Maschine, die eine schnelle Bearbeitung und Etikettierung garantiert, bietet in einer kleinen Boutique für Kleidung beispielsweise keinerlei Vorteile, denn die Etikettierung per Hand ist hier völlig ausreichend. Alle Unternehmen, die aber eine große Zahl von Waren und Produkten verarbeiten und diese einzigartig kennzeichnen müssen, profitieren von Etikettiertechnik.

In der Praxis sind das beispielsweise große Versandhäuser, Paketdienste, die versandte Pakete erfassen müssen, oder die Industrie, die diese Waren erst in großer Menge herstellt. Auch deren Bestand und Absatz muss natürlich erfasst werden, wenn sie Kunden und Partner beliefern. Die Etikettiermaschine kommt im Lager beziehungsweise an Produktionsstätten dann zum Einsatz, um den hohen Durchlauf von Waren zu bewältigen.

Eine einfache Etikettierung per Hand, wie sie in Bekleidungsgeschäften oder auch im Supermarkt ausreicht, ist hier schlicht nicht schnell genug – zumal die angebrachten Etiketten nicht nur zur Kennzeichnung, sondern auch zur Präsentation dienen.

Unterschied zwischen vollautomatischer und halbautomatischer Etikettiertechnik

Möchten Sie den Prozess der Etikettierung optimieren und fortan auf eine Etikettiermaschine umsteigen, müssen Sie sich zwangsweise mit dem Unterschied zwischen einem halbautomatischen und einem vollautomatischen Modell auseinandersetzen. Eine vollautomatische Etikettiermaschine kommt vor allem an Förderbändern innerhalb von Fertigungsstraßen zum Einsatz. Die Etikettierung findet hier statt, sobald die Waren eine Lichtschranke durchlaufen, welche das Signal für den Aufdruck der Etikette gibt.

Die komplett automatisierte Etikettiertechnik erledigt also jeden Schritt ohne das aktive Zutun von Menschenhand, weshalb diese Maschinen als "vollautomatisch" bezeichnet werden. Bei einem halbautomatischen Modell wird der tatsächliche Schritt der Etikettierung durch den Menschen ausgelöst, normalerweise indem der Mitarbeiter das Produkt manuell in den Drucker einlegt, damit dieses etikettiert werden kann.

Wie anhand dieser Funktionsweise der Etikettiertechnik bereits deutlich wird, garantiert ein vollautomatisches Modell schnellere Durchlaufzeiten und entlastet Mitarbeiter, ist dafür aber auch teurer in der Anschaffung. Die klassischen klebenden Etiketten sind es, die besonders in den automatischen Modellen verwendet werden. Weil hier aber keine externe Kontrolle und kein Eingreifen eines Mitarbeiters bestehen, müssen Sie sicherstellen, dass die Maschine entsprechend konfiguriert ist. Klebende Etiketten allein reichen dafür nicht aus.

Besonders mit Folienetiketten existieren immer wieder Probleme, da ihnen die Steifheit fehlt, welche die Maschine zur automatischen "Spende" der Etikette benötigt. Folienetiketten können von einem vollautomatischen Gerät, wenn überhaupt, nur dann verarbeitet werden, wenn diese aus einem PET oder PP sind. Das Format ist natürlich ebenfalls ein Faktor und richtet sich immer nach der Etikettiermaschine.

Wünschen Sie ein spezielles Format, müssen Sie das beim Kauf berücksichtigen. Viele Modelle der Etikettiertechnik können auch größere Formate wie DIN-A3 abwickeln. Hier empfiehlt sich eine individuelle Beratung beim Hersteller/Verkäufer der Maschine.

Vorteile der automatisierten Etikettiermaschine

Um von den genannten Vorteilen profitieren zu können, sollten Sie sich vor dem Kauf umfassend hinsichtlich des Gerätes beraten lassen. Nur wenn dieses zum Unternehmen und dessen Vorstellungen passt, kann die Maschine selbst auch ihr Potential ausspielen. Die Vorzüge der modernen Etikettiertechnik gliedern sich wie folgt:

  1. Es findet eine Digitalisierung statt, welche Mitarbeiter entlastet. Die automatisierten Maschinen minimieren außerdem Flüchtigkeitsfehler, welche bei der Arbeit von Menschen immer wieder vorkommen könnten.
  2. Durch die Etikettiermaschine kann eine Schnittstelle zum ERP-System hergestellt werden, wodurch sich Produkte während der Produktions- und Logistikphase weiter verfolgen lassen. Berücksichtigen Sie beim Kauf, welches ERP-System kompatibel ist oder ob herstellereigene Systeme unterstützt werden.
  1. Eine Etikettiermaschine kann mit entsprechender Konfiguration auch das Corporate Design berücksichtigen. So könnten Sie eigens produzierten Wein zum Beispiel automatisiert mit Ihrem Logo, dem Jahrgang und anderen Informationen bedrucken lassen. In entsprechender Konfiguration zeichnet sich die Qualität der Maschinen also auch abseits vom eigenen Lager und der Produktionskette, nämlich beim Verkauf im Regal, ab.

Fazit: Insgesamt lässt sich also festhalten, dass sich die Anschaffung einer Etikettiermaschine vor allem für solche Unternehmen lohnt, die große Mengen an Waren etikettieren möchten. Dabei ist vor allem die automatisierte Etikettiermaschine von Vorteil, da diese nicht nur die Mitarbeiter entlastet, sondern auch mögliche Fehler verringert.

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