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Erster Job – Welches Gehalt soll ich angeben?

Lesezeit: 2 Minuten Wer frisch von der Uni kommt möchte so schnell wie möglich einen Job finden und sich ins Arbeitsleben integrieren. In Stellenausschreibungen wird neben Qualifikationsabfrage sehr oft auch verlangt, dass man seine finanziellen Wünsche oder Vorstellungen darlegt. Nachfolgende Tipps helfen bei der Formulierung.

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Erster Job – Welches Gehalt soll ich angeben?

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Recherche

Es ist eine Sache, ein Wunschgehalt zu haben und eine andere sich an branchenüblichen Gehältern zu orientieren. Wünschen kann man sich viel, meist liegt die Wunschvorstellung jedoch über der Realität. Um Ihre Gehaltsvorstellung formulieren zu können, sollten Sie von daher so viele Informationen sammeln wie mögliche. Ihre Recherche sollte dabei folgendes umfassen:

1. Stellenbeschreibung genau lesen: Ihre Vorstellungen können Sie nur konkret äußern, wenn Sie wissen, welches Ihre zukünftigen Aufgabenbereiche sind, wo Sie in die Unternehmensstruktur eingegliedert sein werden und wie die Rahmenbedingungen aussehen. Meist können Sie der Stellenbeschreibung schon viel entnehmen. Sind die Informationen dort zu dürftig, dann scheuen Sie sich nicht, vom Unternehmen mehr Informationen (Arbeitsplatzbeschreibung, Organigramm, usw.) anzufordern.

2. Brancheninformationen einholen: Machen Sie sich auch schlau, was in der Branche gezahlt wird. Informationsmaterial können die diversen Kammern, aber auch das Arbeitsamt liefern. Fragen Sie Familie, Freunde und Bekannte. Selbst eine vage Vorstellung ist besser als gar keine.

Formulierung im Anschreiben

Wenn Sie Ihre Wunschvorstellungen definiert haben und diese mit Ihren Informationen abgeglichen haben, geht es an die Formulierung in Ihrem Bewerbungsschreiben. Folgende Möglichkeiten haben Sie:

1. Konkrete Angabe: Wenn Sie sich absolut sicher sind, dann können Sie eine konkrete Gehaltsangabe machen und diese mit "Meine Gehaltsvorstellung liegt bei soundsoviel Euro p.a. (per anno) oder pro Jahr.."

2. Sie wollen flexibel sein: mit einer etwas offeneren Formulierung bleiben Sie flexibler und signalisieren, dass Sie verhandlungsbereit sind. Eine solche Formulierung könnte sein "Meine Gehaltsvorstellungen liegen zwischen soundsoviel Euro und soundsoviel Euro p.a. (per anno) oder pro Jahr. Oder aber Sie äußern Ihre konkreten Vorstellungen wie in Punkt a. und ergänzen diese mit dem Satz "Die genannten Gehaltsvorstellungen betrachte ich als Verhandlungsbasis, da mir die Arbeitsbedingungen nur zum Teil bekannt sind."

3. Sie beziehen sich auf Ihre Qualifikation und branchenübliche Gehälter: zusammen mit Ihren Wünschen liefern Sie auch gleichzeitig Gründe und Qualifikationen. Ein solcher Satz könnte lauten "Meinen Qualifikationen und Fähigkeiten entsprechend sehe ich ein Gehalt von soundsoviel Euro p.a. (per anno) oder pro Jahr als durchaus realistisch an."

4. Sie möchten sich nicht äußern: wenn Sie sich mit einer vagen
Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung im Bewerbungsschreiben absolut unwohl
fühlen, dann können Sie auch angeben, dass Sie dies lieber persönlich
tun möchten. In einem solchen Fall findet ein Satz wie "Gerne würde ich
Ihnen meine Gehaltsvorstellungen in einem persönlichen Gespräch näher
bringen." Bedenken Sie jedoch hierbei, dass auch eine solche Aussage ein
Ausschlusskriterium sein kann.

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