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Ermäßigter Steuersatz für nicht entnommene Gewinne

Lesezeit: < 1 Minute Für nicht entnommene Gewinne gilt ein ermäßigter Steuersatz, die sogenannte Thesaurierungsbegünstigung, die mit der Unternehmenssteuerreform 2008 geschaffen wurde, damit Personengesellschaften (Einzelunternehmen, GbR, OHG und KG) mehr investieren. Der Steuersatz liegt bei 28,25 % + Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer.

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Ermäßigter Steuersatz für nicht entnommene Gewinne

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Damit die Thesaurierungsbegünstigung (ermäßigter Steuersatz) genutzt werden kann, müssen mehrere Voraussetzungen erfüllt sein:
  • Ausschließlich Gewinne aus Ihrer laufenden Geschäftstätigkeit entsprechen der Regelung.
  • Sie gilt nicht für Einnahmen-Überschuss-Rechner.
  • Sie können den Antrag stellen, wenn Ihre Beteiligung am Unternehmen mehr als 10 % beträgt oder Ihr Gewinnanteil mehr als 10.000 €.
  • Der Antrag wird im Rahmen der Einkommensteuererklärung gestellt.

Achtung: Entnehmen Sie die begünstigt besteuerten Gewinne später für private Zwecke, müssen Sie Sie noch einmal mit 25 % nachversteuern. Dadurch zahlen Sie im Endeffekt mehr, als bei einer früheren kompletten Entnahme. Nur eine langjährige Thesaurierung (ab 5 Jahre) bringt wirkliche Vorteile.

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