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Erlaubnis auch für Werbefaxe an Unternehmen erforderlich

Lesezeit: < 1 Minute Sie überlegen sich, Ihr Fax als Marketinginstrument einzusetzen und möchten Ihre Kunden mit einem Werbefax auf sich aufmerksam machen? Da ist Vorsicht geboten: Verschicken Sie nie ein Werbefax ohne das Einverständnis des Empfängers. Sonst verstoßen Sie gegen geltendes Wettbewerbsrecht (§ 7 Abs. 2 Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, UWG). Das gilt auch für Einladungen an Geschäftskunden zu einer Werbe- oder Verkaufsveranstaltung (Oberlandesgericht Hamm, 18.06.2005, Aktenzeichen: 4 U 126/04).

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Erlaubnis auch für Werbefaxe an Unternehmen erforderlich

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Der Fall: Als die Firma eines Heizungsbauers aufgelöst wurde, sollte ein Unternehmen die Gegenstände der Firma des Heizungsbauers versteigern. Zur Versteigerung lud es per Fax alle potenziell interessierten Betriebe in der Region ein. Prompt wurde das Unternehmen von einer Wettbewerbszentrale abgemahnt und anschließend verklagt. Die Richter teilten deren Auffassung: Auch Unternehmen müssen vorher ausdrücklich ihr Einverständnis signalisiert haben, bevor man ihnen Werbung zufaxen darf.

Das Urteil bedeutet für Sie: Bisher konnten Sie Unternehmen bedenkenlos Werbefaxe zuschicken, wenn Ihr Angebot zu dem Unternehmen passte. Eine ausdrückliche Einverständniserklärung brauchten Sie nur von Verbrauchern. Dieses Urteil zeigt: Heute verlangen die Gerichte auch für Werbefaxe an Unternehmen eine Erlaubnis. Versenden Sie also auch keine Einladungen aufs Geratewohl per Fax!

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