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Erfolgsbeispiel: 5.000 Besucher zum Tag der offenen Tür

Lesezeit: 1 Minute Jedes Jahr veranstaltet die Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin im Schwarzwaldort Laufen einen Tag der offenen Tür. Diese Bezeichnung ist allerdings eine Untertreibung, wenn es um die "Gräfin-Zeppelinschen Gartentage" geht, wie die 2-tägige Veranstaltung inzwischen heißt.

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Erfolgsbeispiel: 5.000 Besucher zum Tag der offenen Tür

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Seit 1994 führt Aglaja von Rumrohr die Staudengärtnerei, die 1926 von ihrer Mutter, Gräfin von Stein-Zeppelin, gegründet wurde. Seitdem hat sie die Gärtnerei (Spezialitäten sind Iris, Taglilien, Pfingstrosen und türkischer Mohn) um das "Terra Cottage" erweitert.

Darin verkauft sie Terracotta, exklusive Gartenmöbel, englische Gartengeräte, Accessoires für den gehobenen ländlichen Lebensstil und Gartenbücher. Und sie hat den Tag der offenen Tür entwickelt.
Dieser findet jedes Frühjahr zur Hauptpflanzzeit statt. Dann können die Besucher an Führungen durch die Iris- und Pfingstrosenfelder teilnehmen und Vorträge für Gartenfreunde besuchen.
Aber Aglaja von Rumohr verlässt sich nicht nur auf die Erzeugnisse ihres eigenen Betriebs, in dem sie immerhin 35 Mitarbeiter beschäftigt, sondern sie bezieht Partner mit ein, um den Tag der offenen Tür zu einem echten Publikumsmagneten zu machen: 2004 stellten mehrere Unternehmen ihre Waren aus:
  • The Vicorian Gallery präsentierte "erlesene Dinge für Haus und Garten aus England".
  • Ein ebenfalls englisches Unternehmen, "The Trug Store", verkaufte landestypische Korbwaren, die "Sussex Trugs", deren Fertigung auch vorgeführt wurde.
  • Ein Metallgestalter zeigte Metallskulpturen und Figurenspiele.
  • Eine Töpferei präsentierte Keramik für drinnen und draußen.

Damit sich der Aufwand auch lohnt, rührt die Unternehmerin kräftig die Werbetrommel: Vor dem Tag der offenen Tür schaltet sie Anzeigen in Wohn- und Gartenzeitschriften, bringt Meldungen in deren Veranstaltungskalendern unter, wirbt auf ihrer Website und auf den Rechnungen, die sie verschickt für die Gartentage. Daneben profitiert sie von reger Mundpropaganda. 
"Das hat sich so herumgesprochen, dass auch Leute aus Hamburg oder Österreich hierherkommen und die Gartentage mit einem Kurzurlaub verbinden", freut sie sich. "An dem Wochenende ist hier in der Gegend kein Bett mehr frei.

Am Wochenende vom 22. und 23. Mai 2004 kamen über 5.000 Besucher zum Tag der offenen Tür. Der Verkauf lief "ganz gewaltig", auch die Partnerunternehmen zeigten sich zufrieden. Fazit der Unternehmerin: "Heute muss man sich abheben, was Qualität, Fachberatung und Ambiente angeht. Und das machen wir."

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