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Erbschaftsteuer: Grundstücke im Nachlass

Lesezeit: 1 Minute Dreh- und Angelpunkt bei der Erbschaftsteuer und Schenkungsteuer ist regelmäßig die Bewertung des Vermögens. Dies gilt umso mehr, wenn Grundstücke im Nachlass sind, die der Erbschaftsteuer zu unterwerfen sind. Ein aktuelles Urteil des Bundesfinanzhofes zeigt nun jedoch wie in einem speziellen Fall die Erbschaftsteuer gemindert werden kann.

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Erbschaftsteuer: Grundstücke im Nachlass

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Baumaßnahmen des Erben bei den Nachlass-Grundstücken

Falls der Erbe eines Grundstückes auf eben diesem Grundstück Baumaßnahmen noch zu Lebzeiten des Erblassers auf eigene Rechnung durchgeführt hat und diese Baumaßnahmen den Wert des Grundstückes für die Erbschaftsteuer erhöht hat, ist hierauf keine Erbschaftsteuer zu zahlen. Der durch die Baumaßnahme auf den Grundstück des Nachlasses erhöhte Grundbesitzwert ist zur Ermittlung der Erbschaftsteuer unberücksichtigt zu lassen.

So der Bundesfinanzhof in seinem Leitsatz (Az.: II R 38/07): „§ 10 Abs. 1 Satz 1 ErbStG (Anmerkung des Autors: Die Bewertungsvorschrift) schließt beim Nacherben die steuerliche Erfassung von Vermögenswerten aus, die er selbst durch Baumaßnahmen auf einem nachlasszugehörigen Grundstück zu Lebzeiten des Vorerben in Erwartung der Nacherbfolge geschaffen hat. Die Bereicherung des Nacherben mindert sich um den Betrag, um den die von ihm durchgeführten Baumaßnahmen den Grundbesitzwert erhöht haben.“

Bildnachweis: MIND AND I / stock.adobe.com

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