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Erbschaft: Gelten Sie den Pflichtteil nicht durch eine Grundstücksübertragung ab

Lesezeit: < 1 Minute Der Pflichtteil ist ein Anspruch auf Geldzahlung, der im Erbfall entsteht. Er ist vererblich und übertragbar. Eine Falle ergibt sich daraus, dass mit dem Zeitpunkt der Geltendmachung die Erbschaftsteuer entsteht. Ob der Anspruch anschließend erfüllt wird, ist unerheblich.

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Erbschaft: Gelten Sie den Pflichtteil nicht durch eine Grundstücksübertragung ab

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Der Immobilienübergang zum Ausgleich eines Pflichtteilsanspruchs ist kein Erwerb von Todes wegen. Denn der Pflichtteilsberechtigte erhält das Grundstück lediglich als Ausgleich für seinen Geldanspruch. Das hat kürzlich das Finanzgericht Berlin-Brandenburg bekräftigt (Az. 3 K 1012/06 B). Daraus folgt:

Hat der Erblasser das Grundstück vor weniger als zehn Jahren angeschafft, wird der Erbe zur Kasse gebeten. Er erzielt einen steuerpflichtigen privaten Veräußerungsgewinn. Nachteil für den Pflichtteilsempfänger: Ist er weder der Ehegatte noch in gerader Linie verwandt, fallen zusätzlich 3,5 % Grunderwerbsteuer an.

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