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Entgeltfortzahlung: So berechnen Sie die Fristen richtig

Lesezeit: < 1 Minute Wenn ein Arbeitnehmer arbeitsunfähig erkrankt, haben Sie für 42 Kalendertage Entgeltfortzahlung zu leisten. Dabei ist es für Sie wichtig, bereits von Anfang an richtig zu berechnen, von wann bis wann die Pflicht zur Lohnfortzahlung besteht. Denn sonst bezahlen Sie möglicherweise am Ende zu viel.

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Entgeltfortzahlung: So berechnen Sie die Fristen richtig

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Dabei sind für die richtige Berechnung der Entgeltfortzahlung einige Fragen zu unterscheiden.

Beginn der Frist für die Entgeltfortzahlung
Zunächst kommt es darauf an, richtig festzustellen, wann die Frist für die Lohnortzahlung beginnt. Dabei müssen Sie zwei Situationen unterscheiden:

  1. Der Arbeitnehmer erkrankt am Arbeitsplatz und geht nach Hause oder zum Arzt: In diesem Fall beginnt der Zeitraum für die Entgeltfortzahlung erst am folgenden Tag.
  2. Der Arbeitnehmer erkrankt bereits vor Arbeitsaufnahme und erscheint gar nicht erst am Arbeitsplatz: Mit diesem Tag beginnt dann der Anspruch auf Entgeltfortzahlung.

Ende der Frist für die Entgeltfortzahlung
Die Frist für die Lohnfortzahlung endet 42 Tage nach ihrem Beginn. Der erste Tag ohne Entgeltfortzahlung ist daher der Tag, der nach seiner Benennung dem Tag des Beginns der Lohnfortzahlung entspricht, nur sechs Wochen später. Hat also zum Beispiel die Frist für die Entgeltfortzahlung an einem Dienstag begonnen, so ist der letzte Tag für den Sie Lohnfortzahlung leisten müssen, der Montag sechs Wochen später.

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