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Entgeltfortzahlung: Das gilt bei Fortsetzungserkrankungen

Lesezeit: < 1 Minute Ein typisches Problem im Betriebsalltag: Ein Mitarbeiter ist zunächst arbeitsunfähig. Anschließend arbeitet er wieder, wird aber wieder wegen der gleichen Ursache arbeitsunfähig. Unter welchen Voraussetzungen müssen Sie Entgeltfortzahlung leisten?

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Entgeltfortzahlung: Das gilt bei Fortsetzungserkrankungen

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Neben den organisatorischen Problemen wegen des Arbeitsausfalls kann in solchen Fällen die Entgeltfortzahlung leisten. Allerdings sind Sie nicht unbegrenzt oft oder lange zur Entgeltfortzahlung verpflichtet.

Bei diesen sog. Fortsetzungserkrankungen müssen Sie gem. § 3 Abs. 1 Satz 2 Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) unter folgenden Voraussetzungen Entgeltfortzahlung leisten:

  1. Der Arbeitnehmer erkrankt innerhalb von 12 Monaten mehrfach an derselben Krankheit und ist deshalb unverschuldet arbeitsunfähig.
  2. Zwischen den einzelnen Erkrankungen liegen jeweils nicht mehr als 6 Monate.

Obergrenze für Entgeltfortzahlung
Die Obergrenze für Entgeltfortzahlung wegen dieser Erkrankungen liegt bei 6 Wochen. Die einzelnen Zeiträume werden zusammengerechnet.

Wenn allerdings seit Beginn der ersten Arbeitsunfähigkeit mehr als 12 Monate verstrichen sind, so hat der Mitarbeiter erneut Anspruch auf 6 Wochen Entgeltfortzahlung.

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